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·24. September 2026

HSV erzielt Rekordumsatz: „Sehr stabiles Fundament“

Artikelbild:HSV erzielt Rekordumsatz: „Sehr stabiles Fundament“

Der HSV hat im ersten Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr einen neuen finanziellen Bestwert aufgestellt. Der Umsatz stieg auf einen Rekordwert und auch beim Gewinn gibt es erfreuliche Zahlen.

Der Hamburger SV hat ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga einen finanziellen Rekord aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Traditionsklub einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor in der Vereinsgeschichte. Gleichzeitig schrieb der HSV zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen.


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HSV steigert Umsatz um 44 Prozent

Die Entwicklung ist bemerkenswert: Im Vorjahr lagen die Umsatzerlöse noch bei 126,5 Millionen Euro. Innerhalb eines Jahres legte der HSV damit um 44 Prozent zu. Der bisherige Vereinsrekord aus der Saison 2008/09 lag bei 161,2 Millionen Euro und wurde deutlich übertroffen.

Auch beim Gewinn konnte Hamburg zulegen. Der Jahresüberschuss stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro. Dabei verteilt sich das Wachstum auf mehrere Bereiche. Fünf von sechs Erlösfeldern entwickelten sich positiv. Der Spielbetrieb brachte 56,3 Millionen Euro ein, Partnerschaften 31,4 Millionen und das Merchandising 25,3 Millionen Euro. In allen drei Bereichen stellte der HSV neue Bestmarken auf.

HSV-Vorstand Eric Huwer sieht die Zahlen als Ergebnis einer gezielten wirtschaftlichen Entwicklung. „Jeder Aufstieg bedeutet höhere Erlöse. Entscheidend ist, was man daraus macht“, erklärte Huwer. Der Verein habe die zusätzlichen Einnahmen nicht einfach verbraucht, sondern unter anderem in Mannschaft und Infrastruktur investiert.

HSV finanziell deutlich stabiler

Besonders interessant ist der Blick auf die finanzielle Basis des Bundesligisten. Das Eigenkapital wuchs auf 87,5 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote stieg von 29,9 auf 45,5 Prozent. Gleichzeitig sanken die Finanzverbindlichkeiten auf 16,8 Millionen Euro. Dem stehen liquide Mittel von 50,5 Millionen Euro gegenüber. „Der Club steht heute wirtschaftlich auf einem sehr stabilen Fundament und ist bundesligatauglich.”, so Huwer.

Auch die sogenannte kommerzielle Ertragskraft – also Einnahmen ohne Transfer- und Medienerlöse – erhöhte sich auf 134,9 Millionen Euro. Laut Huwer kommen inzwischen knapp drei von vier Euro aus diesen Bereichen.

„Die finanzielle Stabilität ist die Bedingung für sportliche Handlungsfähigkeit auch in schwierigeren Phasen“, betonte der HSV-Vorstand. Der Rekordumsatz bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des HSV in der Bundesliga. Die kürzliche Vertragsverlängerung mit Trainer Merlin Polzin sowie die jüngsten Erfolgserlebnisse in der Liga zeigen, wie es weiter gehen kann.

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