Nur die Raute
·11. September 2026
HSV gibt Einblicke: So soll das Vušković-Comeback ablaufen!

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·11. September 2026

Ein Vušković-Bruder kehrte Hamburg den Rücken, dafür soll der andere bald wieder auf dem Platz stehen. Jetzt gibt der Verein Einblicke in das geplante Comeback von Mario Vušković beim HSV.
„Mario kehrt zu 100 Prozent zurück.“ Das ist der wohl wichtigste Satz aus dem aktuellen Interview, das HSV-Rehatrainer Sebastian Capel dem Hamburger Abendblatt gegeben hat.
Vor knapp vier Jahren wurde HSV-Abwehrstar Mario Vušković erstmals EPO-Doping vorgeworfen. Die Sperre, die daraus folgte, ist bald abgesessen. Alle HSV-Fans warten gebannt auf die mutmaßliche Rückkehr des Jahres. Und die beginnt lange vor dem ersten Pflichtspiel.
Am kommenden Dienstagnachmittag darf Vušković das erste Mal nach seiner Sperre wieder mit seinen Teamkollegen trainieren. Der Klub bietet ihm dafür die große Bühne: Die Einheit wird um 15 Uhr im Volksparkstadion stattfinden.
Das erste Training also. Und wie geht es dann weiter? Noch nie ist ein Fußballer nach einer vierjährigen Dopingsperre in den Profibereich zurückgekehrt. Vušković und das Betreuerteam um ihn herum wollen das ändern. Reha-Coach Capel verriet dem Abendblatt: „Wir haben eine klare Idee, wie wir ihn in den nächsten Wochen belasten werden.“
Offiziell darf der Innenverteidiger ab dem 15. November wieder in den Wettbewerb eingreifen. Aber liegt das überhaupt im Bereich des Möglichen? Kann Vušković das?
„Auf jeden Fall“, zeigte sich der Reha-Trainer optimistisch und führte aus: „Weil es sich um Mario handelt, bin ich total überzeugt davon, dass er sich super um sich selbst gekümmert hat, dass er gutes, intensives Training hatte und dass er in einem Topzustand zurückkommt.“
Die nächsten Wochen werden wohl entscheidend sein. Das Trainerteam hat einen komplexen Comeback-Plan erarbeitet.
Auch die geplante medizinische Untersuchung des HSV darf erst frühestens am Dienstag stattfinden. Sie soll Klarheit über seinen physischen Zustand bringen.

IMAGO
Aber: Die Fitness ist das eine, das Fußballerische das andere. Fußball durfte Vušković in den letzten Jahren nämlich nur mit Freunden und Bekannten oder alleine spielen. An einem Mannschaftstraining auf einem offiziellen FIFA-Platz teilzunehmen, war ihm strikt verboten.
Wie lange es dauert, um in Sachen Zweikampf und Co. wieder auf das Level seiner Kollegen zu kommen, ist also völlig unklar. Zwar haben die HSV-Verantwortlichen einen konkreten Zeitplan im Kopf, der bleibt aber erst einmal geheim – auch dem Spieler gegenüber. Man wolle keinen Druck aufbauen. Das wäre vermutlich auch fatal, schließlich kommt es nach vier Jahren wohl kaum auf ein oder zwei Monate an.
Das Spiel, in dem Vušković von offizieller Seite aus frühestens wieder auflaufen darf, ist das Nordderby in Bremen am 22. November – also in etwas mehr als zwei Monaten. Das wäre ein Blitz-Comeback, mit dem wahrscheinlich eher nicht zu rechnen sein dürfte.
Wann genau der mittlerweile 24-Jährige tatsächlich zurück ist, kann niemand mit Sicherheit sagen. Dass es ein Happy End für den Innenverteidiger geben wird, ist für seinen Rehatrainer jedoch jetzt schon Fakt. „Mario Vušković wird auf jeden Fall wieder seinen Fußabdruck hinterlassen“, sagte Capel dem Abendblatt abschließend.
Der erste Schritt zu diesem Happy End wird voraussichtlich am Dienstag gemacht. Mit dem Trainingscomeback von Vušković im Hamburger Volksparkstadion vor zahlreichen entzückten Fans.







































