Nur die Raute
·13. August 2026
HSV-Neuzugang Nadir verrät seinen großen Traum

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·13. August 2026

So richtig beim HSV angekommen ist Bilal Nadir noch nicht. Der Sommer-Neuzugang arbeitet nach einem schwierigen Start weiterhin daran, seinen Rhythmus zu finden.
Schon als der Mittelfeldspieler vor rund drei Wochen während des Trainingslagers in Österreich zur Mannschaft stieß, lief nicht alles nach Plan. Die Anreise nach Tirol wurde zur Odyssee, weil ein Anschlussflug verpasst wurde. Hinzu kamen körperliche Rückstände und zuletzt leichte muskuläre Beschwerden, die ihn sogar um den Test gegen den OSC Lille (2:2) brachten.
Bislang sammelte Nadir deshalb nur wenige Minuten im HSV-Trikot. Beim Test gegen den 1. FC Heidenheim kam er 14 Minuten zum Einsatz, gegen den FC Everton waren es 13 Minuten. Jetzt hofft der Franzose mit marokkanischen Wurzeln auf den nächsten Schritt. Beim letzten Härtetest der Vorbereitung gegen den FC Toulouse (Samstag, 19 Uhr) will er mehr Spielzeit ergattern.
„Ich musste eine Weile allein trainieren, weil ich bei meiner Ankunft nicht fit war“, erklärte Nadir bei einer Medienrunde am Mittwoch. Inzwischen sei die Situation aber deutlich besser: „Jetzt ist alles okay. Ich weiß nicht genau, wann ich bei 100 Prozent sein werde, aber es wird mir gelingen.“

Foto: IMAGO
Kurzfristig fokussiert sich Nadir also in erster Linie darauf, regelmäßig auf dem Platz zu stehen. Langfristig jedoch rückt ein weiteres Ziel in den Fokus. Nachdem er in den französischen Nachwuchsnationalmannschaften gespielt hatte, entschied sich der Achter 2023 für Marokko. Im März 2025 wurde er erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert, wartet aber noch auf sein Debüt.
Die Hoffnung, dass es eines Tages soweit sein wird, hat er nie aufgegeben. Schließlich findet die WM 2030 im eigenen Land statt. „An erster Stelle steht natürlich der HSV, das ist meine Mannschaft“, betont Nadir. „Hier muss ich gute Leistungen bringen. Dann werden wir sehen, wie es mit dem Nationalteam aussieht.“ Und trotzdem: „Es ist noch immer mein Traum, für Marokko zu spielen.“ Der Weg dorthin wird über Hamburg führen. Dort will sich Nadir nun Schritt für Schritt empfehlen.







































