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·5. Oktober 2026
HSV-Star drängt auf Startelf-Comeback – Warum Polzin bremst

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·5. Oktober 2026

Nach einer Sprunggelenksverletzung im Saisonendspurt 25/26 und Adduktorenbeschwerden nach der WM-Teilnahme mit der Schweiz hat Miro Muheim am Sonntag nach rund einem halben Jahr sein Startelf-Comeback für den HSV gegeben.Allerdings lediglich in einem Testspiel – auch wenn das 2:0 der Rothosen gegen den FC Kopenhagen vor über 55.000 Zuschauern im Volksparkstadion Pflichtspiel-Flair hatte. Muheim wusste in seinen 77 Minuten auf dem Feld durchaus zu überzeugen.
Nach dem Spiel meinte der 13-fache Schweizer Nationalspieler dann auch: "Ich bin fit und könnte wieder von Beginn an spielen." (via Hamburger Abendblatt).
Dass das schon am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim der Fall sein wird, ist dennoch fraglich. Muheim ist längst nicht mehr unumstrittener Stammspieler – auch weil er mit Youngster Louis Lemke und Wolves-Leihgabe David Møller Wolfe zwei starke neue Konkurrenten hat.Während Lemke zum Saisonstart als 16-Jähriger in der Startelf stand, ist Wolfe seit seiner Ankunft auf der linken Schiene gesetzt.
Die hat in der neuen Saison ein etwas verändertes Anforderungsprofil. HSV-Trainer Merlin Polzin will auf ein 3-4-2-1-System setzen, in dem es keine klassischen Flügelstürmer mehr gibt. Heißt für die Schienenspieler, dass sie eher die Breite halten sorgen sollen. Muheims größte Stärke war in der Vergangenheit aber das nach innen rücken, um im Zentrum als zusätzlicher Aufbauspieler zu agieren.
"Bei ihm ist es wichtig, dass wir nicht zu schnell sagen: 'Attacke, Vollgas, rauf!'""Polzin über Muheim
Auch deshalb könnte er in den kommenden Wochen auch eine Option für die beiden offensiven Mittelfeldpositionen werden, wo mit Albert Grönbaek aktuell der formstärkste Spieler ausfällt. Polzin wollte die Erwartungen an Muheim nach dem Testspiel-Sieg aber noch bremsen: "Es war extrem wichtig für Miro, wieder ein Spiel zu machen, um körperlich den nächsten Schritt zu gehen. Bei ihm ist es wichtig, dass wir nicht zu schnell sagen: 'Attacke, Vollgas, rauf!'"
Es dürfte also noch die ein oder andere Woche dauern, ehe der Schweizer echte Chancen auf ein Startelf-Comeback in der Bundesliga hat. Er selbst betonte nach dem Test gegen Kopenhagen: "Ich fühle mich gut. Heute war es auch noch mal zum Schauen, wie weit ich bin." Auch die Umstellung bei den Vorgaben auf seiner Schienen-Position seien "kein Problem" für ihn.
Die neue Konkurrenz um Wolfe und Lemke dagegen schon. Die gab es so für Muheim in den letzten Jahren nicht, wie er kürzlich auch selbst zugab. Dennoch wolle er um seinen Stammplatz kämpfen und denke nicht an eine vorzeitige Flucht. Ob das auch im kommenden Sommer, wenn sein Vertrag ausläuft, nocht gilt, bleibt abzwuarten.Und dürfte entscheiden davon abhängen, wie der neue Dreier-Konkurrenzkampf auf der linken Seite verläuft.







































