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·13. März 2026

HSVer im Nationalteam? So denkt Remberg über die DFB-Gerüchte

Artikelbild:HSVer im Nationalteam? So denkt Remberg über die DFB-Gerüchte

Die starke Saison von HSV-Mittelfeldspieler Nicolai Remberg bleibt auch außerhalb von Hamburgs nicht unbemerkt.

Der 25-Jährige hat sich beim Bundesliga-Aufsteiger innerhalb weniger Monate zum absoluten Boss in der Mittelfeld-Zentrale entwickelt. Wegen seines in Deutschland eher selten vorkommenden Profils als physischer und zweikampfstarker Sechser wird er deshalb immer häufiger auch mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Bild vermeldete zuletzt, dass sich der Neuzugang  zumindest „im Blickfeld“ von Bundestrainer Julian Nagelsmann befinde.


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Remberg selbst begegnet den Spekulationen jedoch mit bemerkenswerter Gelassenheit. „Ich habe mitbekommen, dass die Leute darüber reden“, sagte „Rambo“ im NDR-Interview. Auch innerhalb der Mannschaft sei das Thema gelegentlich präsent. Von seinen Teamkollegen gebe es dazu „schon mal einen Spruch“.

Wirklich beschäftigen lässt sich der Abräumer davon allerdings nicht. „Ich gebe aber nicht so viel darauf, ich versuche einfach meine Leistung zu zeigen“, betonte Remberg. Für ihn seien die Diskussionen in erster Linie „ein Kompliment, mehr aber eben auch nicht. Den Rest wird man sehen.“

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Foto: IMAGO

Nicolai Remberg: Der Dauerbrenner des HSV

Dass der gebürtige Münsterländer inzwischen überhaupt als Kandidat für das DFB-Team gehandelt wird, zeigt, wie rasant seine Entwicklung verlaufen ist. Schließlich lieferte er sich noch in der Saisonvorbereitung ein enges Startelf-Duell mit dem mittlerweile nach Kiel gewechselten Jonas Meffert. Doch Remberg setzte sich durch und bestritt seitdem 24 von 25 möglichen Bundesliga-Spielen.

Auf dem Platz überzeugt der HSV-Profi vor allem durch Mentalität und kompromisslose Zweikampfführung. Wie sehr ihm Teamgeist wichtig ist, zeigte sich zuletzt nach dem 2:1-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg, als es nach dem Abpfiff zu einer Rudelbildung kam. Remberg erklärte: „Das war für beide ein wichtiges Spiel und es sind Emotionen.“ Gleichzeitig machte er klar, warum er sich einmischte: In solchen Momenten „gehe ich mit rein und helfe“, schließlich würde er seine „Jungs nie alleine lassen“.

Trotz aller Aufmerksamkeit auf seiner Person liegt der Fokus klar auf dem Klassenerhalt mit dem HSV. Vor dem Duell mit dem ebenfalls abstiegsgefährdeten 1. FC Köln weiß Remberg, dass trotz eines kleinen Polsters im Tabellenkeller noch Arbeit wartet. Sein Ansatz bleibt daher derselbe wie immer: „sich den Arsch aufzureißen“. Genau dieses Mindset hat ihn überhaupt erst ins Gespräch für höhere Aufgaben gebracht.

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