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·12. Februar 2026

„Ich liebe ihn wie meine Kinder, aber…“ – Kwasniok reagiert auf El Mala-Gerüchte

Artikelbild:„Ich liebe ihn wie meine Kinder, aber…“ – Kwasniok reagiert auf El Mala-Gerüchte

Nach den Enthüllungen über Spannungen zwischen Said El Mala und Trainer Lukas Kwasniok schaltet sich nun der Coach selbst ein. Gegenüber Sky stellt der 53-Jährige klar: Das Verhältnis zum 19-jährigen Shootingstar sei absolut intakt. Mehr noch – er vergleicht die Beziehung mit der zu seinen eigenen Kindern.

Vor wenigen Tagen berichtete die Sport Bild, dass El Mala die Kölner Vereinsführung über ein „kühles Verhältnis“ zu Kwasniok informiert habe. Dies geschah im Zuge seiner Mitteilung, dass er sich einen Sommerwechsel zu Brighton & Hove Albion vorstellen könne. Eine brisante Geschichte, die nun eine Antwort verlangte.


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Kwasniok reagiert erstaunlich emotional. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Ich bin sein Begleiter, sein Trainer und kein Fan. Das ist eben der Unterschied“, erklärt er gegenüber Sky. Dann wird es persönlich: „Ich liebe ihn so, wie meine Kinder auch. Die brauchen ab und zu auch etwas Distanz, um ihren Weg gehen zu können und dann nimmst du sie im richtigen Moment wieder in den Arm. Das ist ein ganz normaler Prozess.“

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Bild: Imago Images

Kwasniok verteidigt seinen Umgang mit dem Youngster

Der FC-Coach gibt offen zu, dass sein Umgang mit El Mala von außen womöglich kühl wirken könnte. Doch dahinter steckt System. „Letzte Woche haben wir die allererste Pressekonferenz erlebt, wo es mal keine Frage zu ihm gab und damit muss der junge Mann klarkommen. Das ist nicht so einfach“, schildert Kwasniok die Herausforderungen, denen der 19-Jährige ausgesetzt ist.

Auch die oft beschworene persönliche Nähe zu seinen Spielern relativiert der Trainer: „Ich gehe selten mit Spielern essen und das habe ich mit Said auch noch nicht gemacht.“ Eine klare Aussage, die zeigt, dass Kwasniok Wert auf professionelle Distanz legt.

Dennoch betont er: „Er ist ein feiner Junge, da werde ich meine Meinung nie ändern. Wir werden den Umgang mit ihm nicht verändern, ihn weiter begleiten und schauen, dass er Schritte macht.“

„Ich mag ihn sehr – und er mag mich auch“

Am Ende seiner Stellungnahme wird Kwasniok dann doch noch versöhnlich. „Ich mag ihn sehr und ich glaube, er mag mich auch“, sagt der Coach und versucht damit, die aufgekommenen Zweifel zu zerstreuen.

Die Frage ist nun: Glaubt man dieser Darstellung? Oder handelt es sich um Schadensbegrenzung nach außen, während intern längst Gräben entstanden sind? Fakt ist, dass El Mala dem Verein seine Wechselgedanken mitgeteilt hat – und dabei offenbar auch das Verhältnis zum Trainer zur Sprache brachte. Ein Zufall dürfte das kaum sein.

Ob Kwasnioks emotionale Worte ausreichen, um die Wogen zu glätten, wird sich zeigen. Der 1. FC Köln steht vor einer wichtigen Entscheidung: Hält man den Shootingstar im Sommer, oder lässt man ihn ziehen? Das Verhältnis zwischen Trainer und Talent könnte dabei eine entscheidende Rolle spielen.

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