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·30. Juni 2026

Im Schatten von Ache und Co: Wie es für Youssoupha Niang nun bei den Profis weitergeht

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Simon Bartsch

30 Juni, 2026

Die vergangene Saison war wohl schon ein wenig ein Wechselbad der Gefühle. Starke Vorbereitung, Verletzung, Profi-Debüt, Doppelpacker im Stadtderby. Nun soll der nächste Schritt folgen beim 1. FC Köln: Wie geht es für Youssoupha Niang bei den Profis weiter?

In der U21 überzeugte er zum Saisonfinale, bei den Profis fehlte noch der letzte Punch. Der nächste Schritt soll nun folgen. Aber die Konkurrenz ist nicht schlecht.

Youssoupha Niang bei seinem Heimdebüt gegen den FC Bayern München

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Der Doppelpack muss Balsam auf der geschundenen Seele des Kölner Talents gewesen sein. Zwei Tore dazu ein Assist beim 3:0-Erfolg über die Fortuna, den Regionalliga-Meister, der damit in der kommenden Spielzeit 3. Liga spielt. Youssoupha Niang avancierte damit zum Matchwinner gegen den Stadtrivalen und nutzte damit die Bühne im Franz-Kremer-Stadion für mehr – für mehr bei den Profis. Gleichzeitig schraubte der Angreifer seine Scorerbilanz in die Höhe. Im Schnitt kam Niang in der Regionalliga auf einen Scorer pro Spiel. Beeindruckend. Allerdings auch nicht so richtig aussagekräftig. Denn die Saison lief alles andere als gut für den gebürtigen Bonner. Und das, obwohl sie ziemlich perfekt begann. Niang reiste im vergangenen Juli mit den Profis nach Bad Waltersdorf, durfte sich im Trainingslager der Profis zeigen und hinterließ einen starken Eindruck. Bis er sich an der Schulter verletzte. Der Ausfall sei „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte“, sagte Thomas Kessler.

Niang wird sich bei den Profis zeigen dürfen

Bis zum Winter fiel der 20-Jährige aus und tauchte dann ohne großen Wirbel im Winter-Trainingslager in La Nucia auf, präsentierte sich erneut gut und feierte im Januar sein Profi-Debüt. Mittlerweile stehen zehn Bundesliga-Einsätze auf der Liste. Allerdings meist mit wenig Einsatzzeit. So wirklich beweisen konnte sich der Spieler also nicht. Und gleichzeitig taucht die Frage auf, wie es mit Niang nun weitergeht. Seine Statistik in der U21 spricht dafür, dass er für die Regionalliga vielleicht zu gut sein könnte, die bei den Profis, dass er noch Entwicklungsfelder für die Bundesliga hat. Viele Ballverluste in der eigenen Hälfte, wenig Ertrag trotz Möglichkeiten, niedrige Zweikampfquote, wenige gewonnene Kopfball-Duelle. Statistiken, die allerdings alles andere als alarmierend sind. Denn Niang ist eben erst 20 Jahre alt, feierte in der vergangenen Spielzeit sein Debüt bei den Profis, steckt noch am Beginn seiner Karriere. In Köln ist man vom Weg des Offensivspielers überzeugt und der soll ganz offensichtlich erst einmal über die Schiene der ersten Mannschaft gehen.

Denn während die Youngster um Fynn Schenten und Cenny Neumann bei der U21 in die Vorbereitung gestartet sind, wird sich Niang erst einmal bei den Profis zeigen dürfen. Niang soll den nächsten Schritt machen. Allerdings wohl im Schatten von Ragnar Ache und weiteren Offensivspielern. Die Kölner fahnden bekanntlich nach einem Zielstürmer. Vorteil Niang: Der Bonner kann auch auf der rechten Außenbahn spielen. Und dort überzeugte die vereinsinterne Konkurrenz in der vergangenen Spielzeit bekanntlich nicht. Aufschluss wird die Vorbereitung bringen, wenn sich der Youngster nicht wieder verletzt.


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