FC Basel 1893
·21. Januar 2026
In Salzburg sollen die Weichen für die Play-offs gestellt werden

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·21. Januar 2026

Im Auswärtsspiel beim FC Salzburg kann der FCB bestenfalls die Weichen so stellen, dass er im abschliessenden Spiel eine Woche darauf gegen den FC Viktoria Pilsen noch aus eigener Kraft die Play-offs der K.o.-Runde erreichen kann. Im schlechtesten Fall ist Rotblau am Donnerstagabend bereits aus dem Rennen um einen solchen Platz. Aber auch wenn die Ligaphase langsam in die entscheidende Phase geht, ist zwei Runden vor Schluss noch vieles möglich – selbst, dass der FCB mit zwei Siegen aus den zwei verbleibenden ausscheidet. Wobei dieses Szenario ziemlich unwahrscheinlich ist.
Ebenso wie jenes, dass den Baslern zwei Punkte aus den Begegnungen mit dem FC Salzburg und Viktoria Pilsen für ein Weiterkommen reichen. Die Realität dürfte dazwischen liegen: Am Ende werden es wohl mehr als zwei aber weniger als sechs Zähler sein, die Rotblau für ein Weiterkommen braucht. Blickt man ein Jahr zurück, so war die Situation durchaus vergleichbar: Der Strich verlief damals nach sechs Spieltagen auch durch die Teams mit sieben Punkten – nach acht dann durch jene mit zehn.
Mindestens ein Remis müsste am Donnerstagabend aus dem Gastspiel in Salzburg also wohl resultieren, um die realistischen Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren. Wobei ein Blick auf die Tabelle der Europa League zum Schluss verleiten lässt, dass die Partie in Österreich die einfachere Aufgabe sei als das abschliessende Spiel zuhause gegen die Tschechen. Diese sind zurzeit in der Ligaphase nämlich noch ungeschlagen, während die Salzburger erst beim Erfolg gegen die Go Ahead Eagles aus Deventer Punkte gewannen. Die Niederländer waren aber auch ihre einzigen bisherigen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.
Die Aufgabe wird also wie jede in diesem Wettbewerb sicherlich eine herausfordernde. Ein Vorteil für Rotblau ist möglicherweise der nationale Spielkalender: Während der FCB mit einem 1:1 gegen den FC Sion am Sonntag den Meisterschaftsbetrieb wieder aufgenommen hat, ist das Spiel vom Donnerstag der erste Ernstkampf für die Salzburger in diesem Jahr. Vorbereitet auf diesen zweiten Teil der Saison haben sie sich in einem Trainingslager in der Türkei, in dessen Rahmen sie gegen den polnischen Vizemeister Rakow Czestochowa 1:1 spielten und einen 2:0-Sieg gegen Roter Stern Belgrad feierten. Der österreichische Tabellenführer geht also sicherlich mit Selbstbewusstsein in dieses Duell.
Mut machen, dass er nach dem Spiel am Donnerstag immer noch im Rennen um einen Play-off-Platz ist, dürfen dem FCB sicherlich die bisherigen Auftritte in der Europa League. Ein Punktgewinn oder sogar mehr wäre aufgrund der Leistungen bisher in jeder UEL-Partie möglich gewesen. Ein solcher wird wohl nun in Salzburg auch nötig sein, damit das Weiterkommen im realistischen Bereich des Möglichen bleibt. Mehr Klarheit in diese Hinsicht wird die zweitletzte Runde der Ligaphase aber auf alle Fälle bringen.
Das Cheftrainer Ludovic Magnin an der Medienkonferenz am Vortag des Spiels:
«Es ist beeindruckend, dass unser Gegner seit vielen Jahren die gleiche Art hat Fussball zu spielen – mit hohem Pressing. Deshalb kann er das auch sehr gut, weil dieses Spiel verinnerlicht und automatisiert ist. Meine Aufgabe als gegnerischer Trainer ist es, eine Lösung dafür zu finden, wie man dem begegnet.»
«Es gab letztes Jahr Teams, die mit zehn Punkten nicht weitergekommen sind. Wir brauchen also Siege. Es geht ums Weiterkommen und wir wissen, dass wir einen grossen Final zuhause haben, wenn wir morgen drei Punkte mitnehmen. Aber morgen gibt es bereits den ersten Final.»
Das sagt Flavius Daniliuc vor der Partie gegen den FC Salzburg:
«Es ist beeindruckend, dass unser Gegner seit vielen Jahren die gleiche Art hat Fussball zu spielen – mit hohem Pressing. Deshalb kann er das auch sehr gut, weil dieses Spiel verinnerlicht und automatisiert ist. Meine Aufgabe als gegnerischer Trainer ist es, eine Lösung dafür zu finden, wie man dem begegnet.»
«Es gab letztes Jahr Teams, die mit zehn Punkten nicht weitergekommen sind. Wir brauchen also Siege. Es geht ums Weiterkommen und wir wissen, dass wir einen grossen Final zuhause haben, wenn wir morgen drei Punkte mitnehmen. Aber morgen gibt es bereits den ersten Final.»







































