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·1. Oktober 2026
Inklusive Dreierpack: Tresoldi-Gala bei der U21-Nationalmannschaft

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Nicolò Tresoldi hat die deutsche U21 auf Malta fast im Alleingang zum Sieg geführt. Beim 4:1 glänzte der Angreifer mit einem Dreierpack – und rückt damit einem historischen DFB-Rekord immer näher.
Die deutsche U21 befindet sich weiter auf Kurs in Richtung Europameisterschaft 2027. Beim 4:1 in der EM-Qualifikation auf Malta musste die Mannschaft von Antonio Di Salvo allerdings zunächst einen frühen Rückstand verdauen. Anschließend übernahm Nicolò Tresoldi das Kommando.
Malta erwischte Deutschland kalt. Nach einem Fehler im deutschen Spielaufbau brachte Basil Tuma die Gastgeber in der neunten Minute mit 1:0 in Führung. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später staubte Tresoldi zum Ausgleich ab, nachdem Leandro Morgalla zuvor nur den Pfosten traf.
Trotz viel Ballbesitz taten sich die DFB-Jungs gegen die tief stehenden Malteser zunächst schwer. In der 32. Minute drehte Tom Rothe die Partie schließlich per Kopf. Obwohl die DFB-Auswahl mehr als 70 Prozent Ballbesitz und 13:1 Torschüsse verzeichnete, ging es nur mit 2:1 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Auftritt deutlich zwingender. Tresoldi erhöhte in der 47. Minute per Kopf nach einer Ecke auf 3:1. In der 69. Minute folgte der Höhepunkt seiner Gala. Der Spieler von Club Brügge setzte einen direkten Freistoß aus rund 17 Metern sehenswert in den Winkel.
Für Tresoldi war es der erste Einsatz als Kapitän von Beginn an. Vor dem Spiel gab sich der 22-Jährige noch selbstbewusst: „Mal sehen, wie viele Tore ich heute schießen kann, hoffentlich viele.“ Nach dem Dreierpack fiel sein Fazit gegenüber ntv entsprechend locker aus: „War kein schlechtes Debüt, oder?“
Mit nun 16 Treffern in 26 U21-Spielen liegt Tresoldi auf Rang drei der ewigen DFB-Bestenliste. Nur Pierre Littbarski (18) und Heiko Herrlich (17) stehen noch vor ihm. „Jetzt fehlen mir noch zwei Tore, hoffentlich kann ich die schon am Dienstag schießen“, erklärte der Angreifer. Allerdings steht auch immer noch der Verbandswechsel nach Italien im Raum.
Dann wartet in Bielefeld Georgien. Mit einem weiteren Sieg wäre Deutschland als Gruppensieger für die EM 2027 qualifiziert.







































