Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand | OneFootball

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·17. Januar 2026

Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

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Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

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Simon Bartsch

17 Januar, 2026

Lukas Kwasniok fand am Mittwoch vor allem für seine Defensive lobende Worte. Die trotzt seit dem Saisonbeginn einer unglaublichen Misere: Der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

Am 17. Spieltag fehlten dem FC wieder fünf Innenverteidiger, dennoch schlug sich die Mannschaft gegen den FC Bayern München recht gut und das nicht zum ersten Mal. Denn der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

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Joel Schmied verletzt am Boden

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Hätte der FC sich nicht gerade gegen den FC Bayern München achtbar aus der Affäre gezogen, man hätte meinen können, Lukas Kwasniok würde gerade besonders auf Kuschelkurs mit seinen Spielern gehen wollen. Mit einem besonderen Lob wollte der Trainer nach dem 1:3 nämlich nicht hinter dem Berg halten. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten“, sagte der Trainer. Immerhin spielten mit Jahmai Simpson-Pusey eine 20-jährige Neuverpflichtung, mit Cenk Özkacar ein bisheriger Neben-Darsteller und mit Sebastian Sebulonsen ein gelernter Schienenspieler. Auch bisher hat Kwasniok in der Innenverteidigung ordentlich puzzlen müssen – es gibt kaum zwei Spiele, in denen der Trainer die gleiche letzte Reihe aufbieten konnte.

„Wir wollen nicht jammern“

Auch gegen die Bayern fehlten gleich mehrere Akteure. „Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen. Wir wollen nicht jammern und ich will auch nicht sagen, dass es zu kurz kommt, aber was die Jungs abreißen, ist schon enorm“, erklärte der Trainer, der in der Tat nicht jammert. Viel zu kurz kommt nämlich auch das erhebliche Verletzungspech der Geißböcke, das weder Kwasniok noch die Verantwortlichen als Erklärung für die anhaltende Krise herauskramen. Dabei wäre es durchaus legitim, die Problematik anzusprechen. Denn sie ist beachtlich – gerade in der Innenverteidigung ist der FC extrem gebeutelt, viel mehr betroffen als der Rest der Liga.

Vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey befanden sich sechs Innenverteidiger im Kader der Profis. Mit Luca Kilian fehlte einer bereits von Saisonbeginn an. Timo Hübers verletzte sich bekanntlich im Duell gegen den BVB schwer, fällt ebenfalls lange aus. Joel Schmied und Dominique Heintz verpassten einige Partien aufgrund von muskulären Beschwerden. Rav van den Berg wurde nach dem Wolfsburg-Spiel an der Schulter operiert. Inklusive der beiden gesperrten Spiele verpassten die Kölner Innenverteidiger (also ohne die Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, Sebastian Sebulonsen und Co.) 46 Begegnungen, von 102 möglichen – also knapp 50 Prozent.

Ein enormer Wert. Ein Wert, der noch einmal besonders im Vergleich zu den Konkurrenten hervorsticht. Denn auf Platz zwei folgt der BVB, dessen Innenverteidiger 35 Spiele verpassten, auf Rang drei der VfB Stuttgart mit 28 Krankheitstagen. Ohne Ausfall der Innenverteidiger kam im bisherigen Saisonverlauf nur Eintracht Frankfurt aus. Im Schnitt fehlen den Bundesligisten die zentralen Abwehrspieler an 18 Spieltagen. Die Fehltage der Geißböcke liegen also mehr als doppelt so hoch. Immerhin gibt es zumindest in Teilen Licht am Ende des Tunnels. Zwar fallen Hübers und Kilian wohl noch Monate aus, mit van den Berg kehrt ein Abwehrspieler am Wochenende zurück. Heintz und Schmied sind aller Voraussicht nach im Februar wieder dabei. So lange müssen es die Büffel weiter richten.

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