come-on-fc.com
·18. Februar 2026
Innenverteidigung des 1. FC Köln: Die große Winter-Baustelle entpuppt sich zum quantitativen Luxus-Problem

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·18. Februar 2026


Simon Bartsch
18 Februar, 2026
Auch aufgrund einer ungewöhnlichen Verletzungsmisere musste Lukas Kwasniok in der Hintermannschaft im Winter ordentlich puzzeln. Nun entspannt sich die Lage zunehmend und wird damit vielleicht sogar zum quantitativen Problem.

Jahmai Simpson-Pusey und Sebastian Sebulonsen vom 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Die ersten Ballkontakte sahen doch schon wieder vielversprechend aus. Am Dienstag stieg Jahmai Simpson-Pusey wieder ins Mannschaftstraining der Kölner ein. Mit angezogener Handbremse, aber immerhin. „Teilintegriert“, wie es im Fußballjargon heißt. Zu einem Einsatz wird es am Samstag sicherlich noch nicht kommen. Der Engländer war ziemlich genau vier Wochen komplett außen vor. Im ersten Training nach dem Spiel gegen Mainz Mitte Januar hatte der Abwehrspieler etwas gespürt, die Einheit frühzeitig abgebrochen. In Köln hatte man mit einer schnellen Rückkehr gerechnet. Die gab es nicht. Dafür ergab in MRT, dass durchaus eine muskuläre Verletzung vorgelegen hatte. Der 20-Jährige fiel aus, länger als gedacht. Und das wiederum, nachdem sich der Engländer als überraschend starke Neuverpflichtung entpuppt hatte.
Drei Einsätze, drei Mal von Beginn an und drei Mal überzeugend – so die Bilanz. Und so ist es durchaus denkbar, dass Simpson-Pusey der Defensive wieder Stabilität verleiht. Die zeigte sich in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich doch anfällig – gerade bei Standards. Lukas Kwasniok wird sicherlich schnell auf die Dienste des Abwehrspielers zurückgreifen wollen. Möglicherweise wird es das Comeback noch im Februar geben. Und spätestens dann wird es eine fast schon ungewohnte Situation beim FC geben. Die vermeintlich größte Baustelle des Winters scheint bei den Geißböcken rein personell nicht nur behoben, sie entwickelt sich zunehmend zu einem quantitativen Luxusproblem. Denn Simpson-Pusey ist nicht der einzige Rekonvaleszent, der wieder in den Kader oder sogar Richtung Startelf drängt.
Schon in der vergangenen Woche kam Dominique Heintz wieder zurück, trainierte voll mit, für einen Kaderplatz in Stuttgart war es noch zu früh. Ganz anders bei Joel Schmied. Der Schweizer laborierte ebenfalls lange an muskulären Problemen, trainiert wieder seit einigen Wochen mit der Mannschaft und stand am Samstag in der Anfangsformation. Genauso wie Cenk Özkcar. Etwas überraschend saß Rav van den Berg dafür 90 Minuten auf der Bank, kam auch nicht als die Kölner vielleicht ein 1:1 über die Zeit hätten retten sollen (- das allerdings auch nur kurz Bestand hatte). Der Königstransfer des Sommers hatte zwar in der vergangenen Wochen gut trainiert, es reichte dennoch nicht. Aktuell spielen mit Sebastian Sebulonsen und Eric Martel zudem zwei positionsfremde Spieler regelmäßig in der Innenverteidigung.
Kehrt nun Simpson-Pusey in den Kader zurück, stünden Kwasniok mit Özkacar, van den Berg, Heintz, Schmied und dem Engländer fünf etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung – plus Martel und Sebulonsen. Sieben Spieler, die um zwei bis drei Positionen konkurrieren. Es gab Zeiten zum Ende des vergangenen Jahres, da standen dem Kölner Coach zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Damals war die Hoffnung bei den FC-Anhängern groß, die Kölner Verantwortlichen würden auf dem Winter-Transfermarkt ordentlich zuschlagen. Selbst als Simpson-Pusey unterschrieben hatte, wurde noch über Spieler wie Sebastiaan Bornaus oder Stefan Posch spekuliert – mit ersterem waren sich die Kölner bekanntlich eigentlich einig. Nun hat sich das Blatt also gewendet.
Lukas Kwasniok bieten sich in den kommenden Wochen also deutlich mehr Optionen, mehr Alternativen – aber auch mehr Spieler, die wie Acht-Millionen-Transfer van den Berg zurzeit, erst einmal hinten dran sind. Und die gilt es in den kommenden Wochen dann auch bei Laune zu halten.









































