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·13. Februar 2026
Rav van den Berg drängt wieder in den Fokus beim 1. FC Köln – „Die Tür steht immer offen“

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Simon Bartsch
13 Februar, 2026
Zu Saisonbeginn Trainingsrückstand, eine schwere Schulterverletzung, dann einige Einsätze, die Rote Karte gegen Union Berlin – die Saison ist für Rav van den Berg bislang ein wenig eine Achterbahn der Gefühle. Jetzt will der Niederländer wieder voll angreifen.

Rav van den Berg im Spiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin
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Zum gefühlt großen Versprechen machte ihn alleine schon die Ablöse. Rund acht Millionen Euro soll Thomas Kessler für den Abwehrspieler bezahlt haben, inklusive Boni werden es vielleicht zehn. Rav van den Berg ist damit der teuerste Abwehrspieler der Kölner Vereinsgeschichte und gleichzeitig der teuerste Transfer des vergangenen Sommers. Wenn man so will also der Königstransfer. Nur, dass van den Berg in diesem Jahr erst auf zwei Einsätze kommt. In den vergangenen beiden Spielen sammelte der Niederländer vier Spielminuten und die in der Begegnung gegen Wolfsburg. Zuletzt erhielten andere Spieler den Vorzug. Cenk Özkacar, der lange nach seinem Platz beim FC suchte, der gelernte Wingback Sebastian Sebulonsen oder der gelernte Sechser Eric Martel. Van den Berg war zuletzt eher zweite Wahl.
Der Abwehrspieler ist also ein erstaunlich teurer Bankdrücker. Und so stellt sich durchaus die Frage, warum der Innenverteidiger zuletzt eher nicht gespielt hat. „Na ja, weil ein anderer in dem Moment einfach auf der Position dann eben besser abliefert oder, weil die Trainingsleistung noch nicht so ist, wie ich es mir vorstelle“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Es gibt gar keine anderen Gründe“, versichert der Trainer weiter. „Kein Trainer wird irgendwie jemanden aufstellen oder nicht aufstellen aufgrund von persönlichen Favorisierungen, weil ich mich mit dem einen ein bisschen besser verstehe als mit dem anderen.“ Beim Kölner Coach komme es dann eben auf Leistung an. Wer im Training liefert, kann die Chance bekommen zu spielen, so das Credo.
Und seinen Teil der Bedingung hat der Niederländer erfüllt. „Er hat gut trainiert, das ist die Basis“, sagt der Trainer. „Fakt ist einfach, dass Sebulonsen das sehr gut gemacht hat und wir mit Cenk eben auch jemanden haben, der sich stabilisiert hat und der einfach einen linken Fuß mitbringt und wenn du dann viel verteidigen musst, ist so diese aufopferungsvolle Spielweise von Erik Martel etwas, was vielleicht ein Ticken mehr gebraucht wird, als jetzt die fußballerischen Qualitäten von Rav.“ Und dennoch besteht die Chance durchaus, dass der 21-Jährige gegen Stuttgart beginnen könnte. „Ich habe einfach am Mittwoch das Gefühl gehabt, er will es mir jetzt zeigen, so wie es auch ein Monti oder ein Tom Kraus und andere geschafft haben“, sagt Kwasniok. „Die Tür ist immer offen. Die Jungs haben immer die Möglichkeit, sich da wirklich reinzuarbeiten, reinzuspielen und das war gestern eine Top-Performance.“
Der Niederländer dürfte ohnehin mit seinen 21 Jahren als eine Art Perspektivspieler gelten. Das Potenzial wird hoch eingeschätzt. Der Abwehrspieler träumt von einem ähnlichen Weg, den sein Bruder gegangen ist. Van den Berg will sich über die Bundesliga für die Premier League empfehlen. Bei entsprechender Entwicklung dürfte sich der U21-Nationalspieler also als wirtschaftlicher Glücksgriff herausstellen – selbst bei der zurzeit doch hoch erscheinenden Ablöse.









































