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·14. August 2026

Inter Club d'Escaldes träumt von Historischem, Schweizer Klubs überzeugen

Artikelbild:Inter Club d'Escaldes träumt von Historischem, Schweizer Klubs überzeugen

Die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Conference League ist abgeschlossen und hat einige bemerkenswerte Geschichten geschrieben.

Während mehrere etablierte Vereine unerwartet zittern mussten, sorgte vor allem Inter Club d'Escaldes aus Andorra für Aufsehen. Gleichzeitig präsentierte sich das Schweizer Trio aus Lugano, Sion und St. Gallen in starker Verfassung und zog geschlossen in die Play-offs ein.


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Inter Club d'Escaldes vor historischem Meilenstein

Die größte Überraschung des Spieltags lieferte Inter Club d'Escaldes. Der Verein aus Andorra gewann auswärts bei Flora Tallinn mit 4:0 und setzte sich nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel insgesamt mit 6:0 durch.

Besonders beeindruckend war die zweite Halbzeit in Estland. Innerhalb von nur zwölf Minuten erzielten die Gäste gleich drei Treffer und machten damit den bislang größten internationalen Erfolg ihrer Vereinsgeschichte perfekt.

Für Inter ist es bereits die siebte Europapokal-Saison in Folge, doch bisher war nie mehr als die zweite Qualifikationsrunde erreicht worden. Nun steht der Klub erstmals in den Play-offs und könnte als erster Verein aus Andorra überhaupt die Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs erreichen.

Davor wartet allerdings mit Drita ein schwerer Gegner. Die Kosovaren ließen Tre Fiori beim 5:0-Sieg keine Chance und setzten sich insgesamt sogar mit 9:1 durch.

Schweizer Vereine erreichen geschlossen die Play-offs

Aus Schweizer Sicht verlief die Qualifikationsrunde nahezu perfekt. Alle drei verbliebenen Vertreter schafften den Sprung in die nächste Runde.

Lugano hatte dabei die größten Schwierigkeiten. Gegen NSI Runavik von den Färöern lag das Team zwischenzeitlich mit 0:2 zurück und drohte die Kontrolle über das Duell zu verlieren. Die Schweizer reagierten jedoch schnell, erzielten den wichtigen Anschlusstreffer und kamen schließlich noch zu einem 2:2. Damit reichte es zu einem 4:2-Gesamtsieg.

Auch Sion meisterte seine Aufgabe erfolgreich. Gegen den armenischen Vertreter Noah gewann der Klub mit 2:1. Winsley Boteli und Baltazar erzielten die Treffer für die Walliser, die damit den Einzug in die Play-offs perfekt machten.

Noch deutlicher machte es der FC St. Gallen. Die Ostschweizer überrollten Sheriff Tiraspol mit 5:1 und entschieden das Duell insgesamt mit 8:2 für sich. Zwei Spieler schnürten dabei jeweils einen Doppelpack. St. Gallen steht damit erneut in der letzten Qualifikationsrunde und hat gute Erinnerungen an diese Phase, denn bei den bisherigen beiden Teilnahmen gelang stets der Sprung in den Hauptwettbewerb.

Aufholjagd von Dinamo Tirana

Für eine weitere bemerkenswerte Wende sorgte Dinamo Tirana. Nach der Hinspielniederlage gegen FK Auda drehten die Albaner das Duell mit einem überzeugenden 4:0-Heimsieg und zogen insgesamt mit 4:1 weiter.

Dinamo gehört damit zu den wenigen Mannschaften, die sich bereits seit der ersten Qualifikationsrunde durch den Wettbewerb kämpfen und nun nur noch einen Schritt von der Ligaphase entfernt sind.

Große Namen müssen kämpfen

Einige prominente Vereine hatten deutlich mehr Mühe als erwartet.

Ajax Amsterdam erreichte bei Shelbourne lediglich ein 2:2, kam dank des Hinspielsieges aber dennoch mit einem Gesamtergebnis von 5:3 weiter.

Sporting Braga musste sogar bis zum Schlusspfiff zittern. Nach einem torlosen Rückspiel gegen Dinamo Minsk rettete die knappe Führung aus dem ersten Duell den Portugiesen den Einzug in die nächste Runde.

Auch Panathinaikos benötigte gegen CSKA 1948 Sofia eine Verlängerung, ehe Cyriel Dessers die Griechen zum Weiterkommen schoss. Brann Bergen wiederum setzte sich erst nach 120 turbulenten Minuten gegen Apollon Limassol durch.

Entscheidung um die Ligaphase rückt näher

Mit Abschluss der dritten Qualifikationsrunde stehen nun die Teilnehmer der Play-offs fest. Dort geht es in den kommenden zwei Wochen um die letzten Tickets für die Ligaphase der Conference League.

Im Mittelpunkt steht dabei sicherlich Inter Club d'Escaldes. Der Klub aus Andorra hat bereits Vereinsgeschichte geschrieben und steht nun vor der Chance, erstmals überhaupt einen Vertreter des kleinen Pyrenäenstaats in eine europäische Ligaphase zu führen. Für den Verein und den andorranischen Fußball insgesamt wäre das ein historischer Erfolg.

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