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·9. März 2026
Interessant: BVB für besonderes Schlotterbeck-Angebot bereit

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·9. März 2026

Der BVB kämpft seit Monaten um den langfristigen Verbleib von Nico Schlotterbeck. Geschäftsführer Lars Ricken äußerte sich nun zum aktuellen Stand.
Im Interview mit der Funke Mediengruppe stellte er klar: „Für die Öffentlichkeit mögen die Verhandlungen lang wirken, aber bei einem Spieler dieses Kalibers, der eine bedeutsame Entscheidung treffen muss, ist das nichts Außergewöhnliches.“ Klarheit sollte allerdings in den kommenden Wochen herrschen. Denn das Arbeitspapier von Schlotterbeck endet am 30.06.2027. Sollte sich der Abwehrchef gegen eine Verlängerung aussprechen, müsste Borussia Dortmund ihn im Sommer verkaufen, um noch eine ansprechende Ablöse zu erhalten.
Der deutsche Nationalspieler wolle schon Mitte März eine Entscheidung treffen, was Ricken zwar nicht bestätigte, aber auf die „gemeinsame Erwartungshaltung an den Zeitpunkt“ verwies. Der BVB würde Schlotterbeck für einen Verbleib sehr wohl entgegenkommen. Sogar eine Ausstiegsklausel könnte in den neuen Vertrag eingebunden werden. „Es gibt aber Situationen, in denen man, um einen Deal zu bekommen, vielleicht auch solche vertragliche Konstellationen eingehen muss“, erklärte Ricken.
Dabei betonte er allerdings auch: „Das ist nichts, was Alltag werden sollte. Es darf kein Luxus sein, dass wir wissen, mit welchen Spielern wir für eine Saison planen.“ Aussagen, die nochmals unterstreichen, dass Schlotterbeck beim BVB eine besondere Wertschätzung genießt. Ohnehin sei das Angebot „ein absoluter Vertrauensbeweis in Nicos Fähigkeiten“, so Ricken, der die Planungen für die neue Spielzeit angesichts der aktuellen sportlichen Situation bereits intensivieren kann.

Foto: Getty Images
Dortmund liegt in der Bundesliga gesichert auf Rang zwei. In der Champions League ist er nach dem ernüchternden Aus in Bergamo genauso nicht mehr vertreten wie im DFB-Pokal. Für Ricken gilt es gemeinsam mit Sportdirektor Sebastian Kehl, die Qualität des Kaders zur kommenden Spielzeit zu erhöhen. Die Ideen sollten den ambitionierten Schlotterbeck überzeugen. Ansonsten wird sich der BVB wohl auf die Suche nach einem neuen Abwehrchef begeben müssen.
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