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·3. August 2026
Ist Kölns Moore-Interesse wirklich ein Fingerzeig für die Zukunft von Said El Mala?

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Simon Bartsch
3 August, 2026
Der FC soll an Mikey Moore interessiert sein. Das Gerücht ist nicht neu, nur scheint es so langsam heiß zu werden. Der 18-Jährige gilt als großes Talent in England. Und er eröffnet die Frage über die Zukunft von Said El Mala.
Mikey Moore könnte bald für den 1. FC Köln auflaufen (Foto: Ian MacNicol / Getty Images)
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Die Bilanz ist schon eine beeindruckende: 28 Spiele in der höchsten schottischen Liga, sechs Tore, zwei Vorlagen. Und das gerade einmal mit 18 Jahren. 21 Begegnungen von Beginn an, transfermarkt.de gibt den Marktwert von Mikey Moore mit 18 Millionen Euro an. In Tottenham ist man sich sicher, dass der Offensivspieler den Durchbruch schaffen kann, schaffen wird und das eben bei seinem Heimatverein. Doch ähnlich wie beim FC will man den Nachwuchsspielern erst einmal Spielpraxis vermitteln, bevor der Sprung zu den Profis endgültig glückt. Zwar hatte sich Roberte di Zerbi den Spieler in der Vorbereitung anschauen wollen, die Entscheidung, Moore noch einmal auszuleihen ist gefallen und dem Spieler auch schon mitgeteilt worden. Und da kommt nun offenbar der FC ins Spiel. Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet am Montagabend, dass der FC ein konkretes Angebot unterbreitet habe und im Buhlen um den Spieler Favorit sei.
Und prompt machten die ersten Spekulationen die Runde, das Interesse an Moore könnte ein Fingerzeig für die Planungen mit Said El Mala sein. Fakt ist, eine Entscheidung über die Zukunft des Kölner Shootingstars steht nach wie vor aus. El Mala wird mit dem BVB in Verbindung gebracht. Die Dortmunder wollen den Spieler verpflichten, bieten inklusive Boni mehr als 40 Millionen Euro. Hartnäckig halten sich die Gerüchte, der Offensivakteur wolle sich den Borussen auch anschließen. Nur der in dem Fall mauernde FC steht also zwischen einem möglichen Transfer. Allerdings hält sich Thomas Kessler die Tür eines Abschieds offen. Der Geschäftsführer könnte sämtliche Spekulationen beenden. Doch ein finales Statement ist nicht zu erwarten und auch nicht sonderlich realistisch. Denn natürlich würde man bei einem entsprechenden, einem lukrativen Angebot doch noch schwach werden.
Ein Abgang ist also nicht ausgeschlossen. Und Moore ist nominell eben ein Linksaußen, genauso wie Reigan Heskey, den die Geißböcke erst vor gut zwei Wochen verpflichtet haben. Der zeigte im Testspiel gegen Hertha BSC bereits sein Können und hinterließ dort einen besseren Eindruck als in den Trainingseinheiten, in denen er kaum in Erscheinung trat. Nominell hätten die Kölner dann also drei Linksaußen im Kader – wenn man Linton Maina nicht mitzählt, der aktuell wohl eher auf der rechten Seite angesiedelt sein wird. Drei Linksaußen scheint auf den ersten Blick viel und könnte die Idee eines Abgangs von Said El Mala daher auch untermauern. Ein Indiz für einen schnellen Weggang des 19-Jährigen ist das Interesse an Moore aber sicher nicht. Zum einen dürfte eine Leihe mit Kaufoption für den FC schwer werden. Tottenham plant mittelfristig mit Moore. Also wäre eine Kaufoption nur denkbar, wenn die Spurs mit einer Vertragsverankerung die Hand auf dem Deal halte – ähnlich wie bei Reigan Heskey und ManCity.
Moore wäre in dem Fall also nicht zwingend ein Investment in eine mittelfristige Zukunft. Vor allem aber ist der 18-Jährige in der Offensive polyvalent einsetzbar. Moore ist eben nicht nur auf Linkaußen zu Hause, sondern spielte in der vergangenen Saison genauso oft hinter den Spitzen sowie auf der rechten Bahn. El Mala wiederum hat unter Wagner zuletzt in der Spitze gespielt – und auch Heskey kann nicht nur auf der linken Bahn spielen. Auch, wenn er dort am meisten eingesetzt wurde.„Mir hat es gefallen, im Zentrum des Spielfelds zu agieren, mit Drehungen Akzente zu setzen, von dort aus die Gegenspieler unter Druck zu setzen und auf beiden Seiten Optionen zu haben. Meine beste Position ist entweder die linke Halbposition oder die des Zehners“, sagte er in einem Interview „The Athletic“. Beim FC sucht man genau nach jenem Spielertypen. Einem polyvalenten Offensivspieler, der torgefährlich ist, aber auch Chancen kreieren kann.
Moore könnte also eher als ein Ersatz für Jakub Kaminski gelten. Und genau nach dem haben die FC-Verantwortlichen bekanntlich gesucht. In der El-Mala-Lage hat sich Stand jetzt also noch nichts getan.
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