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·21. August 2026
Ist Thijs Dallinga gegen Würzburg schon eine Option?

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Matthias Wilhelm
21 August, 2026
Mit der Einheit am Donnerstag hat die Vorbereitung auf das Duell gegen Würzburg und damit den Start in die Saison begonnen. René Wagner wird nun die letzten Eindrücke für eine mögliche Startelf sammeln. Eine Option könnte der Niederländer Thijs Dallinga sein.
Lesedauer: 6 Minuten
Thijs Dallinga bei seinem ersten Training mit der Mannschaft
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Während die FC-Profis am Dienstag und Mittwoch frei hatten, trainierte der Neuzugang bereits am Geißbockheim. Gemeinsam mit Fitness-Trainer Leif Frach absolvierte der Niederländer eine erste Einheit in Rot-Weiß. Einen Tag später traf er zum ersten Mal auf seine neuen Mitspieler. Trotz zuletzt zwei schwachen Saisons in Bologna, verspricht man sich viel von der neuen Nummer 27 in Köln. Ragnar Ache gilt im Sturmzentrum zwar nach wie vor als gesetzt, ein Debüt von Dallinga am Montag ist dennoch nicht unwahrscheinlich.
Als Dallinga am Donnerstag kurz nach 15 Uhr zum ersten Mal den Rasenplatz eins am Geißbockheim betrat, warteten bereits knapp 1000 Zuschauer auf die jüngste Kölner Neuverpflichtung. Nachdem der Stürmer kurz zuvor seine neuen Teamkollegen kennengelernt hatte, folgte prompt das erste gemeinsame Training. Nach Läufen zu Beginn ging es anschließend mit dem Ball weiter. In mehreren intensiven Spielformen musste sich Dallinga sichtlich in die Mannschaft einfinden. Obwohl der erste Auftritt ordentlich war, blieben die großen Momente zunächst aus. Auch im Abschlussspiel blieb der Niederländer unauffällig. Eine Eingewöhnungszeit, die man ihm in Köln mit Sicherheit zugesteht. Ein gefragter Mann für Fotos und Autogramme war der 26-Jährige nach der Einheit dennoch.
Nach seinem ersten Training bleiben Dallinga noch drei Tage, um sich für das Pokalspiel zu empfehlen. An Ragnar Ache wird der Neuzugang bis dahin wohl nicht vorbeikommen, zumindest nicht im Kampf um einen Platz in der Anfangsformation. Der 1. FC Köln hat sich in den letzten Jahren im Pokal gegen vermeintlich kleinere Gegner häufig schwergetan und auch schon in der ersten Runde immer wieder zu kämpfen gehabt. Im Vorjahr konnte das Weiterkommen in Regensburg erst durch zwei späte Tore gesichert werden. In solchen Fällen ist Torgefahr von der Bank wichtig. Anfang 2025 wäre Imad Rondic beinahe der Traumstart gelungen: Unmittelbar nach seiner Einwechslung im Pokal-Viertelfinale in der Leverkusener BayArena traf der Bosnier zum Ausgleich. Der Treffer wurde anschließend wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen und es folgte nur ein weiteres Tor von Rondic im FC-Trikot.
Eine solche Entwicklung erhofft sich für den Niederländer zwar niemand, ein Tor beim Debüt im Pokal wäre dennoch ein Einstieg nach Maß – sofern der Treffer dieses Mal zählt. Dass der Neuzugang Torgefahr mitbringt, hat er schon in Frankreich unter Beweis gestellt. Beim FC Toulouse traf Dallinga in zwei Spielzeiten 37-mal und legte weitere acht Tore auf. Seine anschließende Station in Italien beim FC Bologna war weniger erfolgreich. Trotzdem verhielt sich der Mann aus Groningen stets professionell. Sein ehemaliger Mitspieler Riccardo Orsolini, betonte gegenüber „Bologna Sport News“ vor allem den Lern- und Arbeitswillen des Stürmers. Gleichzeitig bezeichnete er ihn als „rapace d’area“, einen „Strafraumräuber“. Dieses Gespür in der Box und die Qualität, aus jeder Chance ein Tor erzielen zu können, kann für den FC noch sehr wichtig werden. Womöglich schon am Montagabend in Würzburg.
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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.
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Der Niederländer ist seit August Fußballer des 1. FC Köln. Der Spieler wurde vom FC Bologna ausgeliehen. In Norditalien erlebte er nicht die beste Phase seiner Karriere. Zuvor in Toulouse ist er aber eingeschlagen.







































