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·22. April 2026
Italien-Schreck plant erneute Flucht aus Leverkusen – Bericht

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·22. April 2026

Kerim Alajbegovic hat gute Erinnerungen an Italien. Das bosnische Offensiv-Juwel hat in den Playoffs gegen den großen Favoriten das Ticket für die WM 2026 lösen können und wird im Sommer über den großen Teich fliegen. Der Flieger zurück könnte dann aber ausgerechnet in Richtung Italien abheben. Laut dem italienischen Transfer-Experten Gianluca Di Marzio möchte der 18-Jährige seine Karriere in der Serie A fortsetzen.
Alajbegovic hat sich unter anderem mit seiner starken Leistung im Duell mit den Italienern einen guten Ruf erarbeitet und soll bereits mit drei Vereinen Kontakt aufgenommen haben. Dabei handelt es sich um die Top-Klubs Inter Mailand, SSC Neapel und AS Rom. Der bosnische Nationalspieler wird von Ex-Juve-Star Miralem Pjanic vertreten, der natürlich exzellente Kontakte in der Serie A hat.
Eigentlich kommt Alajbegovic aus der Jugend von Bayer 04 Leverkusen, wo er sich jedoch noch nicht bei den Profis durchsetzen konnte und im vergangenen Sommer für zwei Millionen Euro zu RB Salzburg wechselte. Dort befindet sich der Youngster mit zwölf Toren und vier Assists in 39 Pflichtspielen in seiner Break-out-Season. Der gebürtige Kölner zeigte sich zudem im bosnischen Trikot nervenstark, indem er sowohl gegen Wales als auch gegen Italien seine Elfmeter verwandelte.
Zunächst wird Alajbegovic im WM-Sommer nach Leverkusen zurückkehren, da die Werkself von einer Rückkaufklausel in Höhe von acht Millionen Euro Gebrauch gemacht hat. Verwunderlich ist das natürlich nicht, wenn man bedenkt, dass der Angreifer inzwischen einen geschätzten Marktwert von 15 Millionen Euro besitzt.
Seine Zukunft soll Alajbegovic allerdings selbst nicht in Leverkusen sehen, da man dort nicht an ihn geglaubt und ihn lieber abgegeben habe. Der wohl gewünschte Italien-Wechsel kann aber natürlich nur stattfinden, wenn die Werkself da auch mitspielt. Grundsätzlich könnte man den jungen Bosnier natürlich auch selbst sehr gut gebrauchen.
Einige Offensiv-Deals aus dem Sommer haben schließlich nur mäßig funktioniert, denken wir beispielsweise an Eliesse Ben Seghir oder an Claudio Echeverri, dessen Leihe bereits abgebrochen wurde. Die Konkurrenz auf dem Flügel, wo Alajbegovic' Parade-Rolle liegt, ist definitiv nicht so stark, als dass er bei Bayer 04 keine Chance hätte.









































