Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1 | OneFootball

Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1 | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·4. April 2026

Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1
Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

OneFootball Videos


Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

Simon Bartsch

4 April, 2026

Der Engländer wechselte im Winter leihweise an den Rhein. Mit come-on-fc.com spricht der 20-Jährige über die Ankunft in Köln, seine Rolle und seine Zukunft beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview – Teil 1.

Nach seiner Ankunft bei den Geißböcken wurde der Engländer vom damaligen Coach Lukas Kwasniok sofort in kalte Wasser geworfen. Der 20-Jährige machte seine Sache ordentlich und überzeugte in der Kölner Innenverteidigung durch Ruhe und Übersicht. Im ersten vereinsexternen Exklusiv-Interview sprach der 20-Jährige mit come-on-fc.com über den Trainerwechsel beim 1. FC Köln und das anstehende Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview mit come-on-fc

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1
Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1
Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1
Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

Das Gespräch führte come-on-fc.com

Herr Simpson-Pusey, seit drei Monaten sind Sie jetzt in Köln. Wie ist Ihr Eindruck von der Stadt und vom Verein?

Jahmai Simpson Pusey: Mein erster Eindruck von den Menschen und der Stadt ist durchweg positiv. Ich bin herzlich empfangen worden – auch von den Mitspielern. Sie waren unglaublich freundlich. Ich bin dankbar und glücklich, jetzt in diesem Umfeld sein zu dürfen.   

Es waren turbulente erste Wochen. Sie haben in diesen drei Monaten am Geißbockheim schon viel miterlebt. Man sagt, die Menschen in Köln schwanken in ihrer Stimmung schnell zwischen „Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt“. Würden Sie das so unterschreiben?

Jahmai Simpson-Pusey: In gewisser Weise schon. Die Fans freuen sich für uns und leiden auf der anderen Seite mit uns mit. Es hängt natürlich viel von den Ergebnissen ab. Die waren zuletzt nicht so gut. Wir wissen, dass wir besser werden müssen.

Sind die Emotionen der Fans anders als die in England?

Jahmai Simpson-Pusey: Es ist ein ganz anderes Niveau. Es ist hier lauter, viel lauter und verrückter. Die Fans singen 90 Minuten am Stück. Das spürt man im Spiel. Egal, ob man gewinnt, verliert oder unentschieden spielt, man wird immer unterstützt. Die Fans in Köln sind großartig.

Bei Ihrer Ankunft im Trainingslager in La Nucia, in Spanien warteten nachts eine Handvoll Journalisten auf Sie, haben Fotos und Videos gemacht. Was haben Sie in dem Moment gedacht?

Jahmai Simpson-Pusey: Das war für mich schon neu. Ich kam aus Schottland, war dort praktisch ein Niemand. Ich habe eine halbe Saison nicht gespielt, saß auf der Bank, stand nicht im Kader, war aber trotzdem topfit. Dann bin ich an einen Ort gekommen, an dem ich mich vom ersten Tag an willkommen gefühlt habe – von meiner Landung in Köln am Flughafen bis hin zur Ankunft im spanischen Trainingslager. Es war ein großer Unterschied, aber es war eine sehr sehr gute Erfahrung für mich.

Wer hat Ihnen beim FC von Ihren Mannschaftskollegen besonders bei der Eingewöhnung geholfen und wer sind die Spieler, mit denen Sie den engsten Kontakt haben?

Jahmai Simpson-Pusey: Die Mannschaft hat mich komplett gut aufgenommen. Aber es gibt schon ein paar Spieler wie Ragnar Ache, Denis Huseinbasic, Rav van den Berg oder Kristoffer Lund, mit denen ich mehr zu tun habe.

Ihr Wechsel im Winter hat den ein oder anderen FC-Fan überrascht. Wie liefen die Gespräche ab? Was hat den Ausschlag für den FC gegeben?

Jahmai Simpson-Pusey: Das Transferfenster rückte immer näher und ich hatte keinerlei Spielpraxis gesammelt. Ich wollte spielen, mich beweisen und Einsatzzeit sammeln. Dann bekam ich im Dezember eine Nachricht von meinem Berater: „Du bekommst heute Abend oder morgen einen Anruf“, hieß es. Meine Agentur hat mir viel über Club und Stadt erzählt – und das hat sich gut angehört. Seit meiner Kindheit wollte ich immer im Ausland spielen. Es war ein perfektes Match. Es gab viele Gespräche mit meinem Berater und dann war klar: Das passt. So ein Angebot kann man eigentlich nicht ablehnen, vor allem nicht nach einer langen Spielpause. Man wechselt von der schottischen Liga in die Bundesliga – ein riesiger Sprung. Eigentlich eine klare Sache.

„Er hat von der ersten Minute an mich geglaubt“

Wie haben Sie Lukas Kwasniok als Trainer wahrgenommen? Immerhin hat er Ihnen direkt den Kaltstart zugetraut, nachdem Sie bei Celtic nicht gespielt haben?

Jahmai Simpson-Pusey: Für mich ist er ein Top-Trainer. Ich bin ihm sehr dankbar für die Chance, die er mir gegeben hat. So konnte ich mich direkt beweisen. Er hat von der ersten Minute an mich geglaubt. Wahrscheinlich hat er mich vorher nicht oft spielen gesehen.

Artikelbild:Jahmai Simpson-Pusey im Exklusiv-Interview: „Es war ein perfektes Match“ – Teil 1

Drei Monate später hat sich die FC-Welt weitergedreht. Wie haben Sie persönlich den Trainerwechsel wahrgenommen?

Jahmai Simpson-Pusey: Als ich in Schottland war, hatte ich bereits drei Trainer in einer Halbserie. Ein Trainerwechsel ist für mich also nichts Neues – solche Dinge gehören im Fußball dazu.

Mit René Wagner kommt der Nachfolger aus den eigenen Reihen. Was ist er für ein Trainer-Typ? Was macht er anders?

Jahmai Simpson-Pusey: Er hat sehr gute Ansätze. Er ist ebenfalls ein toller Typ, der mir sehr geholfen hat. Er spricht sehr gut Englisch, versteht, dass ich kein Deutsch spreche und es mir daher schwerfällt, manchmal die anderen Trainer zu verstehen. Er ist sehr hilfsbereit und ab und zu auch ein bisschen nachsichtiger mit mir (lacht). René weiß einfach, wie es ist, in ein anderes Land zu kommen. In den Trainingseinheiten haben wir einen ersten Eindruck gewonnen, aber wir haben noch kein Spiel unter ihm bestritten. Am Sonntag werdet Ihr sehen, was er vorhat.

Sie mussten zuletzt zwei Spiele zuschauen. Rav van den Berg und Cenk Özkacar haben ihre Sache aber gut gemacht, Joel Schmied ist wieder fit. Jetzt der Trainerwechsel. Machen Sie sich Gedanken darum, dass sie unter dem neuen Trainer eine andere Rolle einnehmen können?

Jahmai Simpson-Pusey: Egal, wie die Entscheidung ausfällt, werde ich sie respektieren. Wenn ich nicht berücksichtigt werde, werde ich mich nicht hinsetzen und aufgeben. Dann werde ich noch  härter an mir arbeiten, um Teil des Teams zu sein.  

Am kommenden Sonntag steht das Spiel gegen Frankfurt auf dem Plan. Was rechnet sich das Team aus? Worauf wird es ankommen?

Jahmai Simpson-Pusey: Wir müssen zusammenhalten. In fast allen Spielen seitdem ich hier bin, haben wir eine gute Leistung gezeigt. Uns fehlen manchmal einfach die Tore. Und damit meine ich nicht, dass es etwas mit den Angreifern zu tun hat, sondern ich sehe das eher strukturell. Am Sonntag werden wir wieder unser Bestes geben.

In Teil 2 des Interviews spricht Jahmai Simpson-Pusey über seine Karriereziele und die Zukunft beim 1. FC Köln. Das Interview erscheint am Dienstag.


Impressum des Publishers ansehen