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·2. Januar 2026

Jahresauftakt gegen Eintracht Frankfurt - werden Anton und Anselmino rechtzeitig fit?

Artikelbild:Jahresauftakt gegen Eintracht Frankfurt - werden Anton und Anselmino rechtzeitig fit?

Auch für Borussia Dortmund geht es nach der kurzen Winterpause wieder in die intensive Trainingsphase. Nach außen wirken die Voraussetzungen für das neue Jahr vielversprechend. Aktuell belegt der BVB den zweiten Tabellenplatz und stellt eine Defensive, die sich mit der des FC Bayern messen kann. Dortmund kassierte im bisherigen Saisonverlauf nur einen Gegentreffer mehr als der Tabellenführer.

Doch genau in diesem Bereich liegen auch die größten Kader-Baustellen der Borussen. Mit Waldemar Anton und Aaron Anselmino gehen gleich zwei Verteidiger angeschlagen in den Jahresbeginn. Beide plagen Verletzungen, die ihre Einsatzfähigkeit zum Start der Rückrunde zumindest infrage stellen.


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Während Anton bei guter Entwicklung seines Faserrisses rechtzeitig für den Jahresstart gegen Frankfurt wieder eine Option werden könnte, ist bei Anselmino weiterhin offen, wann er voll belastbar sein wird. Nach seinen Muskelbeschwerden ist ein Platz im Kader gegen die Eintracht also keineswegs sicher.

Aus Sicht der Kaderplanung bringt die Situation der Chelsea-Leihgabe sogar einen unerwarteten Nebeneffekt mit sich. Die Engländer verfügen laut Sky über eine Klausel, mit der die Leihe im Januar beendet werden könnte. Da Anselmino aktuell jedoch nicht als sofortige Verstärkung gilt, dürfte dieses Szenario aber wohl vorerst vom Tisch sein.

Erste gute Nachrichten für das Training

Für die Mannschaft beginnt am 2. Januar das Trainingslager in Marbella. Besonders der Blick auf die mitgereisten Spieler dürfte bei vielen Fans für Zuversicht sorgen. Sowohl Anton als auch Anselmino sind Teil der Reise an die Costa del Sol.

Auch wenn bei beiden noch offen ist, wie intensiv sie ins Training einsteigen können, ist ihre Anwesenheit ein wichtiges Zeichen. Für Trainer Niko Kovac bedeutet das zumindest zusätzliche Optionen und zumindest gefühlt ein bisschen mehr Planungssicherheit in der Defensive. Oder zumindest einen Hoffnungsschimmer.

Warum die Abwehr dennoch das große Thema bleibt

Trotz der zumindest im Ansatz positiven Nachrichten rund um die Verletzten bleibt die Defensive aber das zentrale Gesprächsthema beim BVB. Nicht wegen schwacher Leistungen, sondern aufgrund eines möglichen Umbruchs. Mit Nico Schlotterbeck steht aktuell einer der wichtigsten Spieler des Kaders vor einer offenen Zukunft.

Zwar hat der Klub seine Bemühungen um eine Vertragsverlängerung intensiviert, doch der Verteidiger lässt sich weiterhin Zeit mit einer Entscheidung. Um einen ablösefreien Abgang zu vermeiden, müsste Dortmund spätestens im Sommer handeln. Ein Verkauf würde jedoch einen tiefgreifenden Einschnitt in der Abwehr bedeuten.

Unterm Strich kann der BVB mit seiner aktuellen Defensive sehr zufrieden sein. Die möglichen Rückkehrer dürften diesen Eindruck weiter stärken. Die eigentliche Herausforderung wird jedoch darin bestehen, diese Stabilität auch über die laufende Saison hinaus zu bewahren.

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