Anfield Index
·8. Mai 2026
James Pearce: Liverpool bekam 50-Mio.-Pfund-Mittelfeldspieler angeboten

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·8. Mai 2026

Liverpools Probleme im Mittelfeld sind kein Geheimnis, denn dem Klub fällt es schwer, die Lücke zu schließen, die ein spezialisierter Sechser hinterlassen hat. Eine aktuelle Enthüllung von James Pearce für The Athletic wirft neues Licht auf die Entscheidungen des Klubs im Transferfenster im Januar. In seinem Bericht enthüllt Pearce, dass Liverpool 2024 die Möglichkeit hatte, Manuel Ugarte von Paris Saint-Germain zu verpflichten, sich letztlich aber gegen den Transfer entschied. Die Absage an den defensiven Mittelfeldspieler für 50 Mio. Pfund, der später zu Manchester United wechselte, reiht sich in die wachsende Liste verpasster Chancen ein, mit denen Liverpool sein Mittelfeldproblem hätte lösen können.
Ugartes Wechsel zu Manchester United im August 2024 für eine Ablösesumme, die auf 50,5 Mio. Pfund steigen könnte, sorgte bei vielen für hochgezogene Augenbrauen. Der uruguayische Nationalspieler, der während seiner Zeit bei Sporting Lissabon hoch angesehen war, wurde Liverpool Berichten zufolge bereits früher in jenem Jahr angeboten. Die Entscheidungsträger des Klubs, darunter Arne Slot, waren jedoch nicht von Ugartes Eignung für die Mannschaft überzeugt. Pearce erklärte: „Sie haben 2024 keine Alternative zu Zubimendi verpflichtet, weil sie der Meinung waren, dass es keinen passenden Spieler auf dem Markt gab. Damals wurde ihnen die Chance angeboten, Manuel Ugarte von Paris Saint-Germain zu verpflichten, aber sie waren nicht von ihm angetan.“
Dass Ugarte schon vor seinem Wechsel nach Old Trafford mit Liverpool in Verbindung gebracht worden war, macht diese Enthüllung noch interessanter. Angesichts von Liverpools anhaltenden Schwierigkeiten, den richtigen defensiven Mittelfeldspieler zu finden, wirft die verpasste Gelegenheit, einen Spieler von Ugartes Kaliber zu holen, weitere Fragen zur Transferstrategie des Klubs auf.

Foto: IMAGO
Der Umbau von Liverpools Mittelfeld in den vergangenen Jahren war ein zentrales Gesprächsthema, doch trotz aller Bemühungen bleibt das Problem auf der Sechserposition ungelöst. Liverpool verfolgte mehrere Mittelfeldziele, darunter Aurelien Tchouameni, Moises Caicedo, Romeo Lavia und Martin Zubimendi, doch keiner dieser Transfers kam zustande. Dieser Trend deutet darauf hin, dass Liverpools Transferpolitik in diesem Bereich entweder zu vorsichtig oder schlicht fehlgeleitet ist.
Ugartes Profil, bekannt für seine Zweikampfstärke und seine Fähigkeit, gegnerische Angriffe zu unterbinden, hätte hervorragend zu Liverpools Anforderungen gepasst. Auch wenn sein Wechsel zu Manchester United bislang nicht gerade reibungslos verlief — in dieser Saison stand er in der Premier League nur in acht Spielen in der Startelf — zeigen seine Defensivwerte, darunter 2,1 Tacklings pro Spiel, warum er eine wertvolle Verstärkung für Liverpools Mittelfeld hätte sein können.
Pearces umfassendere Einschätzung von Liverpools Mittelfeldproblemen unterstreicht auch Arne Slots Schwierigkeiten, die richtige Balance zu finden. Das taktische Geschick des Trainers wurde gelobt, insbesondere wegen der Entwicklung von Ryan Gravenberch, doch die Form des niederländischen Mittelfeldspielers hat in dieser Saison nachgelassen, ebenso wie die Defensivleistung von Alexis Mac Allister. Pearce betonte: „Ein zweikampfstarker defensiver Mittelfeldspieler muss auf Liverpools Einkaufsliste für den Sommer stehen“, ein Punkt, dem viele Fans und Analysten zustimmen, besonders nachdem Liverpools defensive Schwächen bei der 2:3-Niederlage bei Manchester United offengelegt wurden.
Die anhaltende Suche nach dem richtigen defensiven Mittelfeldspieler dreht sich nicht nur um einen einzelnen Spieler, sondern darum sicherzustellen, dass Liverpools Mittelfeld der Abwehr den nötigen Schutz bieten kann — etwas, das der Mannschaft die ganze Saison über gefehlt hat.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.


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