Jeder Punkt ist zurzeit wichtig – Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen | OneFootball

Jeder Punkt ist zurzeit wichtig – Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·16. März 2026

Jeder Punkt ist zurzeit wichtig – Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen

Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen
Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen

OneFootball Videos


Jeder Punkt ist zurzeit wichtig – Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen

Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen

Simon Bartsch

16 März, 2026

Mit dem 1:1-Remis gegen den Hamburger SV hat der FC einen Punkt hinzugewonnen – aber eben auch zwei liegen gelassen. Am Ende ist jeder Zähler entscheidend im Abstiegskampf – jeder. Gegebenenfalls auch die, die man in Duellen, in denen man eigentlich die bessere Mannschaft gewesen ist, nicht eingefahren hat. Ein Kommentar zum 1:1 des 1. FC Köln beim Hamburger SV.

Die Kölner wurden vor der Partie in der Hansestadt nicht müde, zu betonen, dass nun die Spiele kämen, in denen man punkten müsse. Das ist den Geißböcken beim HSV auch gelungen. Jedoch fuhr der FC nur einen statt möglich gewesenen drei Zähler ein – am Ende zu wenig?

Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen
Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen
Artikelbild:Jeder Punkt ist zurzeit wichtig –  Nicht, dass die liegen gelassenen am Ende den Unterschied machen

Nach dem doch biederen Unentschieden beim Hamburger SV suchte Kölns Trainer Lukas Kwasniok mal wieder Worte, die den FC-Fans gefallen sollten. „Fakt ist: Lieber spiele ich 1:1 in Hamburg und gewinne zu Hause gegen Gladbach, als umgekehrt“, sagte der Kölner Coach. Grundsätzlich würden das wohl die meisten Anhänger der Geißböcke unterschreiben. Grundsätzlich wären den Fans aber auch Siege gegen Gladbach und (!) Hamburg lieber gewesen. Denn sechs Punkte hören sich besser an als vier (von denen erst einer geholt wurde) – zumal die FC-Protagonisten nach der zugegeben schweren Phase gegen die Top-Teams nicht müde wurden zu betonen, dass es nun gegen die Mannschaften auf Augenhöhe um nichts anderes als Zähler gehe. Nach dem Remis gegen Hamburg stellt sich wieder einmal die Frage: Punkt gewonnen oder zwei verloren?

Jeder Punkt ist wichtig – auch die verpassten

Die Wörter der Kölner Akteure ließen darauf schießen, dass der Punkt zum einen verdient gewesen und zum anderen gegen eine Mannschaft wie Hamburg durchaus als Erfolg zu werten sei. Verdient ja, aber ein Erfolg? Natürlich ist Hamburg nicht irgendwer. Die Rothosen holten aus den fünf Spielen vor dem Aufsteiger-Duell zehn Zähler. Also genau so viele, wie der FC in den vergangenen 16. Während die Kölner in der Formtabelle Rang 16 eingenommen hatten, belegte der HSV Platz vier. Gerade gegen die direkte Konkurrenz waren die Hanseaten zudem gerne erfolgreich. Es ist also nicht gesagt, dass man im Grunde im Vorbeigehen die Punkte aus dem Volksparkstadion einsammelt. Einen Selbstläufer gibt es in der Bundesliga nicht – zumindest nicht für die Teams, die anders als Bayern München heißen.

Zudem haben die Kölner im achten Anlauf das erste Mal an einem Samstagabend gepunktet. Eine gewisse Zufriedenheit ist also durchaus verständlich. Ob sie aber deswegen auch angebracht ist, darf wiederum durchaus hinterfragt werden. Jeder Punkt ist im Abstiegskampf wichtig, so das allgemeine Credo der FC-Akteure in der Mixed Zone nach dem 1:1. Und das ist absolut richtig. Das schließt aber auch die Punkte ein, die man hat liegen lassen. Und man darf nur hoffen, dass diese am Ende nicht noch wichtiger sind. Auch mit der Einordnung, dass der FC am Samstag die bessere Mannschaft war, liegen die Kölner richtig. Nur hätten es gerade da doch drei Punkte sein können. Am Ende der Saison wird keiner mehr fragen, wer in den Spielen denn besser war oder wer den Sieg einen Hauch mehr verdient hätte.

Zehn Siege werden immer unwahrscheinlicher

Am Ende zählen die Punkte. Und zum wiederholten Male muss man sagen, dass die Kölner gegen einen vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe trotz Überlegenheit nicht gewonnen haben, zu wenig Punkte geholt haben. Elf Punkte in 17 Spielen, heißt elf Punkte in einer Halbserie. Es sind nur noch acht Spiele zu gehen. Zieht man die Begegnungen gegen Leverkusen, Frankfurt und Bayern ab, bleiben noch fünf Spiele gegen Teams auf Augenhöhe. Für Kwasnioks Mit-zehn-Siegen-zum-Klassenerhalt-Rechnung fehlen noch vier Siege. Schon allein statistisch wird die Umsetzung dieser Vorgabe immer unwahrscheinlicher. Und das unabhängig davon, wie gut die Leistungen gewesen sind. Nah dran, reicht auch gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte nicht, wenn die Siege ausbleiben.

Am Samstag bietet sich die nächste Chance. Selbst, wenn der FC die bessere Mannschaft ist, das Derby seine eigenen Gesetze hat, die Kölner dann auch alles gegeben haben, weniger als drei Punkte sind dann ganz sicher zu wenig,


Impressum des Publishers ansehen