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Moritz Oppermann·16. März 2026
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Moritz Oppermann·16. März 2026
Was der 1. FC Kaiserslautern kann, kann der FC Thun scheinbar schon lange. Falls du gerade nur Bahnhof verstehst, ist das kein Problem. Zur Erklärung reisen wir kurz ins Jahr 1998 zurück.
Damals schafften die Roten Teufel unter Otto Rehhagel Unglaubliches: Als erste deutsche Mannschaft überhaupt wurden sie als Aufsteiger deutscher Meister. Und was hat jetzt der FC Thun damit zu „thun“?
Die Schweizer vollbringen in der Swiss Super League gerade etwas ganz Ähnliches. Noch vor weniger als einem Jahr war der Klub zweitklassig. Nachdem Thun jedoch nach fünfjähriger Abstinenz ins Schweizer Fußballoberhaus zurückgekehrt war, wurde direkt mal die gesamte Liga aufgemischt.

Acht Spieltage vor Schluss liegt der Aufsteiger 17 Zähler vor dem Zweitplatzierten aus FC St. Gallen, der aktuell allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Für Thun wäre es die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte – und wohl eine der unerwartetsten im Fußball überhaupt.
Die Rot-Weißen haben laut 'Transfermarkt' aktuell gerade einmal einen Kadermarktwert von 15,88 Millionen Euro. Ligaweit landen sie damit nur auf dem vorletzten Platz. Spitzenreiter in Sachen Marktwert sind mit etwas über 70 Millionen Euro übrigens die BSC Young Boys aus Bern – aktuell nur Sechster der Tabelle.
Tja, Fußballwunder gibt es scheinbar immer wieder.
📸 Bongarts - Bongarts









































