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·29. Januar 2026
„Jeder Spieltag ist eine Chance“ – und jeder Punkt wichtig für den Klassenerhalt beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch
29 Januar, 2026
Nach dem Heimspielsieg gegen Mainz vor zwei Wochen wollen die Kölner die Wucht des zwölften Manns am Freitagabend erneut nutzen und drei Punkte in der Domstadt behalten: So will der 1. FC Köln gegen Wolfsburg punkten.

Jan Thielmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Foto: Stuart Franklin/GettyImages)



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Rein nach dem Tabellenplatz verspricht die Begegnung der Geißböcke am Freitagabend nicht die pure Brisanz. Immerhin spielt der Zehnte gegen den Elften – also so etwas wie eine Partie aus dem Tabellen-Niemandsland. Doch der Schein trügt. „Ich glaube in dieser Saison ist es so, dass sich vielleicht so sechs Mannschaften um die oberen Tabellenplätze batteln und dann hast ein ganz ganz kleines Mittelfeld. Aktuell besteht das gefühlt nur aus Freiburg und Frankfurt. Und ab dann kämpft ja tatsächlich jeder um den Klassenerhalt“, erklärte Lukas Kwasniok am Mittwoch. Mal abgesehen von den Bayern geht es für die Top-Sechs aktuell nur um die Platzierung bei den internationalen Rängen. Dann folgen Frankfurt und Freiburg, vielleicht auch noch Union Berlin und vier Zähler dahinter dann eben der FC.
Tabellenplatz zehn klingt nun nicht wirklich nach Abstiegskampf. Allerdings sind es eben nur zwei Zähler Vorsprung auf Rang 15 – den letzten Platz des ganz sicheren Ufers. Und demnach könnte sich die Situation nur zwei Wochen nach dem vergangenen Befreiungsschlag gegen Mainz wieder erheblich verschlechtern. Zumal nach der Partie gegen Wolfsburg mit dem VfB Stuttgart, RB Leipzig und der TSG Hoffenheim ganz andere Kaliber warten, während es die Abstiegs-Konkurrenz gleich mit mehreren direkten Duellen zu tun hat. „Jeder Spieltag ist eine Chance, ich unterscheide da nicht so sehr“, erklärt Kwasniok. „Ich freue mich über drei Punkte gegen Wolfsburg genauso wie über drei Punkte in Stuttgart. Es kommt darauf an, dass wir am Ende genug Punkte haben, um die Klasse halten zu können“, so der Kölner Coach weiter.
Dabei spricht der Trainer wohl ungewollt ein Kernproblem der vergangenen Wochen an. Denn die Kölner haben sich für ihren Aufwand viel zu selten belohnt. Der FC gehört zu den laufstärksten Teams der Liga, bringt eine hohe Intensität auf die Platte und erspielt sich nach den xGoasl-Werten zahlreiche Chancen – und dennoch stehen sechs von 30 möglichen Punkten aus den vergangenen zehn Spielen auf dem Konto. Ein Punkteschnitt von 0,6 wird am Ende der Spielzeit nicht reichen. Kwasniok betonte, dass die Mannschaft an den Nachlässigkeiten arbeiten müsse, mitunter schon mal Situationen falsch einschätze. „Ich glaube, diese Präzision in den Aktionen nach vorne plus Kontrolle der einzelnen Spielmomente, das würde schon auch dazu führen, dass wir dann vielleicht als Sieger vom Platz gehen könnten“, so der Trainer weiter.
Denn die Aufgabe wird keine leichte werden. In den vergangenen sieben Spielen haben die Auswärtsmannschaften nie verloren. Der letzte Heimsieg gegen die Wölfe liegt fünf Jahre zurück. Zwar laufe bei den Wölfen noch nicht alles rund, aber „wenn sie die Kugel da laufen lassen durchs Zentrum, dann müssen wir uns schon auf sehr sehr viel Leidenszeit einstellen.“ Der Kölner Coach warnt zudem vor der individuellen Qualität des Gegners. Personell hat sich für den Trainer nichts verändert. Jahmai Pusey-Simpson und Joel Schmied fallen weiterhin verletzt aus. Ansonsten ist Köln bis auf die Langzeitverletzten komplett. Eine Einsatzgarantie stellte der Coach einzig Linton Maina aus. Für den Trainer heißt es dennoch puzzeln.
Und nach Möglichkeit den Schlüssel für die nächsten drei Punkte zu finden. Denn mit einem Sieg würden die Kölner vorerst den Abstiegskampf verlassen und sich dann im Tabellen-Niemandsland aufhalten. Es gibt schlimmere Szenarien.
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