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·21. September 2026
Joey Veerman nennt BVB-Größe als Grund für seinen Wechsel

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Joey Veerman hat seinen im August vollzogenen Wechsel von PSV Eindhoven zu Borussia Dortmund erstmals ausführlicher erklärt und dabei vor allem die Größe des BVB als Beweggrund genannt. Der 27-Jährige sagte gegenüber RTL und Sky beziehungsweise in einem von der Bundesliga veröffentlichten Interview, er habe sich für Dortmund entschieden, weil es ein „sehr großer Klub“ sei – genau das gefalle ihm. Für den Niederländer war auch die Perspektive auf Champions-League-Fußball ein wichtiger Faktor.
Veerman verwies zudem auf die spürbaren Unterschiede zwischen Eredivisie und Bundesliga. Besonders das intensive Pressing fiel ihm in seinen ersten Wochen auf. Als Beispiel nannte er das Spiel gegen die TSG Hoffenheim: Wie die Kraichgauer den BVB attackierten, sei anders gewesen als das, was er aus den Niederlanden gewohnt war.
Veerman durchlief die Jugend des FC Volendam und verbrachte seine gesamte Profikarriere bis zu diesem Sommer in den Niederlanden. Nach seinem Profidebüt für Volendam spielte er für den SC Heerenveen und anschließend viereinhalb Jahre für PSV Eindhoven. Der Wechsel zu Borussia Dortmund ist damit seine erste Station außerhalb der Niederlande.
Trotz des späten Wechsels hat der Mittelfeldspieler bereits einen guten Eindruck hinterlassen. Der BVB verpflichtete Veerman erst am 18. August für rund 22 Millionen Euro und damit nach dem Ende der Dortmunder Vorbereitung. Dennoch kam er bereits in den ersten Wochen regelmäßig zum Einsatz und überzeugte unter anderem mit seiner großen Passweite und seiner Fähigkeit, Mitspieler auch aus engen Räumen zu bedienen.
Auch seine internationale Karriere hat durch den Wechsel neuen Schwung bekommen. Nach dem EM-Halbfinale 2024 gegen England war Veerman mehr als zwei Jahre nicht mehr für die Niederlande nominiert worden. Unter dem neuen Bondscoach Xavi Hernández kehrt er nun in den Kader zurück. Zwischen Veerman und dem früheren Nationaltrainer Ronald Koeman hatte es zuvor Differenzen gegeben.
Borussia Dortmund wollte sein Mittelfeldzentrum in diesem Sommer gezielt neu aufstellen. Julian Brandt verließ den Klub nach dem Auslaufen seines Vertrags, während auch Salih Özcan den BVB nach der Saison verließ. Der Verein selbst verwies bei der Vorstellung Veermans allerdings insbesondere auf die Abgänge von Pascal Groß und Salih Özcan und darauf, dass Emre Can nach seiner Rückkehr künftig wieder stärker in der Innenverteidigung eingeplant wird.
Gesucht wurde damit ein Spieler für das zentrale Mittelfeld, der den Spielaufbau aus der Tiefe organisieren kann. Veerman passte mit seiner technischen Qualität, Übersicht und Kreativität genau in dieses Anforderungsprofil. Dortmund zahlte für den Niederländer laut Medienberichten rund 22 Millionen Euro beziehungsweise aktivierte eine entsprechende Ausstiegsklausel.
Neben dem sportlichen Umbruch beschreibt Veerman auch den privaten Wechsel als Herausforderung. Seine Familie und seine Freunde leben weiterhin in Volendam. Zum Zeitpunkt des Interviews war er seit rund sechs Wochen nicht mehr dort gewesen und hoffte, sie in den kommenden Wochen wiederzusehen.
In Dortmund lebt Veerman mit seiner Freundin und den beiden Kindern zusammen. Ein Haus habe die Familie bereits nach wenigen Tagen gefunden. Die ersten Eindrücke vom Leben in der neuen Stadt bewertet der Niederländer insgesamt positiv.
Für Veerman bedeutet der Wechsel damit nicht nur den ersten Schritt ins Ausland, sondern auch die Rückkehr auf die internationale Bühne. Mit Xavis erster Oranje-Nominierung nach mehr als zwei Jahren steht für ihn nun auch das nächste Kapitel seiner Nationalmannschaftskarriere an.















