Joker stechen beim 3:1-Sieg der U23 in Bergisch Gladbach | OneFootball

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·14. August 2026

Joker stechen beim 3:1-Sieg der U23 in Bergisch Gladbach

Artikelbild:Joker stechen beim 3:1-Sieg der U23 in Bergisch Gladbach

Personal

Im Vergleich zum 1:1 gegen den 1. FC Köln veränderte BVB-Trainer Daniel Rios seine Startelf auf zwei Positionen. Erstmals in dieser Saison stand Silas Ostrzinski im Tor. Die Nummer eins der U23, die zuletzt zur Trainingsgruppe der Profis gehörte, rückte für Aaron Held zwischen die Pfosten. Zudem rückte Nanitonda Quiala neben Kapitän Jesper Verlaat in die Innenverteidigung und ersetzte Elias Benkara. Die beiden U19-Spieler Luke Fahrenhorst und Fadi Zarqelain standen zum dritten Mal in Folge in der Startelf.

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Spielverlauf

Die U23 ergriff von Beginn an die Initiative, erarbeitete sich deutlich mehr Ballbesitz und ließ den SV Bergisch Gladbach, der mit vier Punkten aus zwei Spielen stark in die Saison gestartet war, überhaupt nicht ins Spiel kommen. Viel ging bei den Schwarzgelben über die linke Seite mit dem spielfreudigen Arne Wessels, dessen Flanken aber zunächst keine Abnehmer fanden. Weil dem BVB auf dem Weg nach vorne ansonsten die Ideen und die Präzision fehlten, passierte vor dem Tor des Aufsteigers wenig.


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Die Hausherren unterdessen zeigten sich in der BELKAW-Arena in der Anfangsphase über weite Phasen hinweg eher defensiv und blieben vor allem in der eigenen Hälfte. Dennoch jubelte nach 23 Minuten plötzlich Bergisch Gladbach: Nachdem Fabian Fricke aggressiv nach vorne verteidigt und den Zweikampf gegen Fadi Zarqelain gewonnen hatte, jagte er den Ball aus knapp 20 Metern halblinks sehenswert in den Winkel.

Nach dem ersten Treffer nahm die Begegnung etwas an Fahrt auf, allen voran der Aufsteiger wurde etwas mutiger, während die Rios-Elf in der Vorwärtsbewegung Probleme hatte. In der 35. Minute bewahrte Ostrzinski den BVB mit einem starken Reflex vor dem zweiten Gegentreffer. Nach einem Fehlpass von Jesper Verlaat landete der Ball über Umwege bei Finn Stromberg, der frei vor dem Tor am glänzenden BVB-Schlussmann scheiterte. Kurz vor dem Seitenwechsel wäre auch Ostrzinski machtlos gewesen, doch der Schuss von Tristan Arndt klatschte an den rechten Pfosten.

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BVB-Trainer Daniel Rios reagierte zur zweiten Halbzeit mit einem Dreifachwechsel in der Offensive: Für Bennedikt Wüstenhagen, Zarqelain und Wessels brachte er Kevin Mutove, Daniel Sumbu und Diego Ngambi. Drei Wechsel, die sich als goldrichtig herausstellen sollten, denn nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf Sumbu nach feiner Einzelaktion zum 1:1. Und es kam noch besser für die Dortmunder, denen der Ausgleich sichtlich Auftrieb gab. Von der Strafraumgrenze schloss Jesper Verlaat platziert in die rechte untere Ecke zur 2:1-Führung ab (52.). Für den Kapitän war es der erste Pflichtspieltreffer im BVB-Dress. Auch bei diesem Treffer hatte mit Vorlagengeber Ngambi ein Joker seine Füße im Spiel. Binnen weniger Minuten hatte der BVB das Spiel gedreht.

Dass man viel besser nicht wechseln kann, zeigte sich nur drei Zeigerumdrehungen später. Mutove war im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen und verwandelte den fälligen Strafstoß anschließend selbst zum 3:1.

In der Folge blieb der BVB am Drücker und hatte die Hausherren weitestgehend im Griff. Zwar setzte Bergisch Gladbach immer mal wieder Nadelstiche, ließ vor dem Tor aber die letzte Konsequenz vermissen oder scheiterte am starken Ostrzinski. Auf der anderen Seite verpasste die U23 in der 75. Minute die endgültige Entscheidung. Erst blieb Sumbu nach schönem Zuspiel von Mutove am Schlussmann der Gastgeber hängen, dann landete der Nachschuss von Ngambi an einem Abwehrbein. Am Ende brachte Dortmund den Vorsprung souverän über die Zeit und feierte den ersten Saisonsieg.

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Stimme

Trainer Daniel Rios: „Wir hatten die Kontrolle über das Spiel. Aber wir haben unter der Woche angesprochen, dass wir nicht nur damit zufrieden sind, den Ball und die Kontrolle zu haben, sondern dass wir auch zielstrebig nach vorne spielen wollen. Dass wir bereit sind, Meter zu machen, um dann auch in bessere Positionen zu kommen. Dann war es wieder so: Wir hatten die Kontrolle und viele Möglichkeiten, aber mir hat in der ersten Halbzeit dieser unbedingte Wille gefehlt, Tore erzielen zu wollen. Weil die anderen es auch unter der Woche gut gemacht haben, war es nach dem 0:1 richtig, zu wechseln.“

Ausblick

Weil Westfalia Rhynern am kommenden Wochenende in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Dynamo Dresden antritt, hat die U23 spielfrei. Weiter geht es für die Schwarzgelben am Samstag, 29. August, mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger VfB Hilden (live auf LEAGUES). Anpfiff ist um 14 Uhr.

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