Anfield Index
·1. September 2026
Journalist schließt Last-Minute-Transfer des FC Liverpool aus

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·1. September 2026

Liverpools spätes Interesse an Ismaila Sarr scheint nun ins Leere zu laufen, da Crystal Palace vor dem Deadline Day offenbar eine klare Haltung eingenommen hat. Wie Graeme Bailey für TeamTalk berichtet, würde Palace jeden weiteren Vorstoß für den senegalesischen Nationalspieler ablehnen, womit Liverpool vor der Aussicht steht, das Transferfenster ohne diesen zusätzlichen Flügelangreifer zu beenden.
In den vergangenen Tagen waren die Spekulationen um den 28-Jährigen lauter geworden, nachdem behauptet worden war, dass er nach Bradley Barcola weit oben auf Liverpools Shortlist für eine weitere offensive Verstärkung stehe. Andere Berichte deuteten darauf hin, dass ein erstes Angebot über 50 Mio. Pfund bereits abgelehnt worden sei, während zudem die Vermutung aufkam, Sarr selbst versuche, die Sache voranzutreiben. Trotz dieses Hintergrunds wird nun erwartet, dass kein Deal zustande kommt.
Aus Liverpools Sicht wirkt dies wie eine Situation, in der das Interesse zwar echt war, die Bedingungen aber ungünstig geworden sind. Palace steht kaum unter Druck zu verkaufen, und die gemeldete Bewertung von rund 75 Mio. Pfund wirkte für einen Spieler, den sie klar behalten wollen, ohnehin immer sehr hoch. Wenn diese Haltung am Deadline Day noch härter wird, verschwindet der Verhandlungsspielraum normalerweise sehr schnell.
Hinzu kommt der Kontext auf Liverpooler Seite. Die Entscheidung des Klubs, Cody Gakpo trotz des gemeldeten Interesses von Manchester City zu behalten, verändert die Lage. Wenn Liverpool dort keinen Abgang genehmigen wollte, liegt es nahe, dass man nur ungern auf die Forderungen von Palace für Sarr eingehen würde, besonders so spät im Transferfenster.

Foto: IMAGO
Intern könnte Liverpool das Gefühl haben, auf den Flügeln ausreichend besetzt zu sein. Andoni Iraola hat Optionen zur Verfügung, und die Ankunft von Barcola hat bereits eine neue Ebene an Qualität und Vielfalt hinzugefügt. Da mehrere erfahrene Flügelspieler um zwei Plätze konkurrieren, wirkt das Argument, einen teuren späten Deal mit aller Macht durchzudrücken, weniger überzeugend.
Möglicherweise gibt es auch ein gewisses Maß an Vorsicht, nachdem frühere Versuche, mit Palace Geschäfte zu machen, kompliziert wurden. Verhandlungen am Deadline Day sind selbst unter den besten Umständen schwierig, und wenn der verkaufende Klub gar nicht verhandeln will, sinkt die Wahrscheinlichkeit auf Fortschritte deutlich.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Bild ziemlich klar. Liverpool schätzte Ismaila Sarr, lotete die Möglichkeit aus und traf auf ein unbewegliches Crystal Palace. Sofern es keine unerwartete Wendung gibt, dürfte die Sache damit erledigt sein.
Als Liverpool-Fan ist das genau die Art von Bericht, die frustriert, weil es sich nach viel Rauch und keinem Feuer anfühlt. Wenn Sarr wirklich ein ernsthaftes Ziel war, warum ist es dann bis zum Deadline Day gekommen, sodass Palace die Tür so leicht zuschlagen kann? Das deutet auf eines von zwei Dingen hin: Entweder war Liverpool nie voll überzeugt, oder man hat sich zu viel Zeit gelassen und dem verkaufenden Klub die komplette Kontrolle überlassen.
Fans können es akzeptieren, einen Spieler zu verpassen, wenn die Umstände unmöglich sind. Was nervt, ist das wiederkehrende Gefühl, Ziele zu umkreisen, ohne sie tatsächlich zu holen. Wenn Palace 75 Mio. Pfund wollte, hätte Liverpool das früh wissen und entweder eher Abstand nehmen oder entschlossen genug vorgehen müssen, um ihre Haltung wirklich auf die Probe zu stellen. In diesem Zwischenbereich zu landen, hilft niemandem.
Dazu kommt das größere Thema der Kaderplanung. Barcola ist eine starke Verstärkung, aber wenn der Klub der Meinung war, dass noch ein weiterer Flügelspieler gebraucht wird, dann wirkt es schwach, das bis in die letzten Stunden aufzuschieben. Wenn man dagegen nicht glaubte, dass noch einer zwingend nötig ist, dann sieht die Jagd nach Sarr eher reaktiv als strategisch aus.
Fans wollen Klarheit, Entschlossenheit und eine Kaderplanung, die zu einem echten Plan passt. Dieser Bericht legt nahe, dass Liverpool den Spieler mochte, dem Deal aber nie wirklich nahekam oder ihn kontrollieren konnte. Genau das wird die Leute am meisten ärgern. In einem Markt, in dem Topklubs entschlossen handeln, wirkt Liverpool allzu oft so, als würde man nur mit der Idee einer Verpflichtung liebäugeln, statt sie konsequent umzusetzen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































