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·31. März 2026
Jude Bellingham bereut Entscheidung um Schulteroperation

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Mehrfach hätte sich dem englischen Nationalspieler bereits zuvor die Möglichkeit eröffnet, den notwendigen Eingriff vollziehen zu lassen. Schon zum Ende seiner Dortmunder Zeit (2020 bis 2023) hatten ihm die Ärzte erklärt, dass eine Operation notwendig wird, wie Bellingham nun in seiner eigenen App JB5 erläutert. «In meiner letzten Saison bei Dortmund sagten sie mir bereits zu Beginn, nach einem schweren Sturz, dass ich mich an der Schulter operieren lassen müsse. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte, aber es war August oder September und die Weltmeisterschaft stand im Dezember an – deshalb habe ich mich gegen die Operation entschieden.»
Nach seinem Wechsel zu Real im Sommer 2023 verspürte er zunächst keine Schmerzen und hatte auch keine Probleme. Am Befund hatte sich jedoch nichts geändert: «Alle sagten mir, dass ich mich trotzdem operieren lassen müsse, aber es war mein erstes Jahr bei Real Madrid und ich wollte das Team nicht im Stich lassen und drei Monate lang ausfallen. Die Schulterverletzung hatte jedoch massive Auswirkungen auf den Rest meines Körpers. Ich hatte zwar kaum Schmerzen, aber das Wissen, dass die Schulter bei jedem Sturz wieder herausspringen könnte, verhinderte, dass ich mein bestes Niveau erreichen konnte.» Tatsächlich geschah in einem Ligaspiel gegen Rayo Vallecano im November 2023 der Worst Case. Er renkte sich die Schulter erneut aus. Obwohl Bellingham horrende Schmerzen verspürte, fiel er nur kurze Zeit aus und meldete sich nach zwei Wochen zurück. Er spielte die Saison normal zu Ende und zeigte auch sehr starke Leistungen.
Nach der EM 2024 hätte sich ein günstiges Zeitfenster gefunden, aber Bellingham erklärt, dass er nicht wollte, dass der verlorene EM-Final gegen Spanien sein für mehrere Monate letztes Spiel sein wird. Deshalb schob der Real-Profi den Eingriff weiter auf: «Dabei wäre das der beste Zeitpunkt für die Operation gewesen. Ich entschied mich jedoch, noch ein Jahr weiterzumachen – und das hätte ich nicht tun dürfen. Das letzte Jahr hat mir klargemacht, dass man Siege niemals als selbstverständlich ansehen darf. Jetzt geht es mir körperlich besser und ich kann wieder mein wahres Niveau erreichen.»
Letztlich liess er sich im Juli 2025 endlich operieren. Die Schulterprobleme wurden damit ad acta gelegt. Zuletzt fehlte er wegen Oberschenkelproblemen, meldete sich aber vor der Länderspielpause im Verein zurück. In diesen Tagen weilt er bei den Three Lions im Einsatz. Beim 1:1-Remis gegen Uruguay letzte Woche fehlte er jedoch noch im Kader.









































