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·3. Juli 2026

Jürgen Klopp als Nagelsmann-Nachfolger: Geht jetzt alles ganz schnell?

Artikelbild:Jürgen Klopp als Nagelsmann-Nachfolger: Geht jetzt alles ganz schnell?

Jürgen Klopp wird der nächste Bundestrainer Deutschlands. Nachdem Julian Nagelsmann heute seinen Rücktritt erklärte, hat der DFB laut Sky-Reporter Florian Plettenberg seinen Wunschkandidaten bereits fest im Blick. Konkrete Gespräche sollen in Kürze beginnen. Entscheidend ist dabei eine besondere vertragliche Klausel.

Exit-Klausel mit Mintzlaff und der Weg für den DFB ist frei

Wie Plettenberg exklusiv auf X berichtet, ist Klopp der klare Topkandidat des DFB für die Nachfolge Nagelsmanns. Konkrete Gespräche werden in Kürze erwartet. Das Entscheidende dabei: Klopp müsste Red Bull nicht im Stich lassen. Wie Sky bereits zuvor exklusiv berichtet hatte, vereinbarte er bei seinem Einstieg als globaler Fußballchef mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff eine mündliche Exit-Klausel.


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Diese gilt jederzeit und greift speziell für den Fall, dass der DFB ihn als Bundestrainer haben will. Klopp verdient bei Red Bull dem Vernehmen nach acht bis zehn Millionen Euro pro Jahr, sein Vertrag läuft bis 2029. Die Exit-Klausel macht ihn für den DFB verfügbar, ohne dass langwierige Ablöseverhandlungen nötig wären.

Dass die Klopp-Debatte nach dem Nagelsmann-Rücktritt sofort explodierte, kam für niemanden überraschend. Klopp selbst hatte die Debatte nach dem Aus bewusst offen gelassen: „Ich verstehe das, wenn über den Bundestrainer gesprochen wird, dass da irgendwie mein Name genannt wird." Bereits beim Eröffnungsspiel hatte er mit dem berühmten „Noch"-Witz über Nagelsmann für Schlagzeilen gesorgt und sich dafür anschließend entschuldigt.

Schweinsteiger glaubt an DFB-Traumduo Klopp und Völler

Bei MagentaTV hatte Bastian Schweinsteiger bereits am Donnerstagabend erklärt: „Ich glaube, dass Klopp Bundestrainer wird." Er sprach sich dafür aus, Rudi Völler als Sportdirektor im Amt zu lassen: Das Dream-Team wäre Klopp und Völler, sagte er. Völler selbst hatte Nagelsmann nach dem Aus noch öffentlich als Toptrainer verteidigt, was seinen Abgang als Konsequenz nach einer Trennung nicht ausschließt.

Schon 2019 hatte der damalige DFB-Präsident Reinhard Grindel enthüllt, dass Klopp als Löw-Nachfolger für 2022 intern ins Auge gefasst worden war, bevor sein eigener Rücktritt die Pläne durchkreuzte.

Sollte Klopp den Job annehmen, könnte er enge Vertraute mitbringen: Als mögliche Kaderplaner wurden Michael Zorc, Jörg Schmadtke oder Mario Gomez gehandelt. Thomas Müller, mit dem Klopp bei der WM erstmals eng zusammenarbeitete, wurde ebenfalls als möglicher Assistent ins Gespräch gebracht.

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