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·12. September 2026

Julian Schuster bleibt gelassen: Freiburg startet perfekt zum Klubrekord

Artikelbild:Julian Schuster bleibt gelassen: Freiburg startet perfekt zum Klubrekord

Der bemerkenswerte Start des SC Freiburg in die Saison 2026/27 erreichte am Samstag einen neuen Meilenstein. Das 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach war Freiburgs sechster Pflichtspielsieg in Folge zum Auftakt der Saison und bedeutete damit einen neuen Vereinsrekord.

Die Mannschaft von Julian Schuster hat nun alle drei Bundesliga-Partien, beide Spiele in den UEFA-Conference-League-Playoffs und ihr Auftaktspiel im DFB-Pokal gewonnen. Was vor weniger als einem Monat mit einer Europapokal-Aufgabe in Schottland begann, hat sich zum besten Pflichtspielstart der Freiburger Vereinsgeschichte entwickelt.


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Der Sieg am Samstag brachte Freiburg zudem vorübergehend an die Spitze der Bundesliga-Tabelle. Es war dabei alles andere als das knappe Ergebnis, das man vielleicht mit dem Fortsetzen einer Serie verbinden würde. Yannik Engelhardt und Igor Matanovic trafen gegen Gladbach jeweils doppelt, bevor Maximilian Eggestein spät den 5:0-Endstand herstellte.

Freiburg macht den perfekten Start zum Vereinsrekord

Die Serie begann noch vor dem eigentlichen Start der Bundesliga-Saison. Freiburg eröffnete die Pflichtspielsaison mit einem 3:1-Auswärtssieg bei Motherwell im Hinspiel der Conference-League-Playoffs. Drei Tage später rotierte Schuster kräftig durch und sah dennoch, wie Freiburg Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal mit 5:1 bezwang.

Motherwell reiste anschließend zum Rückspiel ins Europa-Park Stadion und verlor dort mit 1:4. Zu diesem Zeitpunkt hatte Freiburg bereits drei Spiele in zwei Wettbewerben gewonnen, noch bevor überhaupt eine Minute Bundesliga gespielt war. GGFN ging in seiner taktischen Vorschau auf Freiburgs Saison 2026/27 genau auf diese ungewöhnliche Situation ein, da drei Pflichtspiele bereits deutlich mehr Aufschluss gaben als die übliche Sammlung von Sommer-Testspielen.

Die Bundesliga-Ergebnisse haben diese Einschätzung untermauert.

Freiburg startete mit einem 4:1 gegen Werder Bremen in die Liga, wobei Yuito Suzuki einen Hattrick erzielte. Am folgenden Wochenende war dann etwas ganz anderes gefragt, als sich Schusters Team zu einem 1:0-Auswärtssieg beim Aufsteiger Paderborn kämpfte.

Dann kam der Samstag. Freiburgs sechster Sieg war zugleich der höchste. In den sechs Spielen haben die Breisgauer 22 Tore erzielt und nur vier kassiert.

Schuster ordnet den Rekordstart ein

„Gladbach hat es uns zu Beginn schwer gemacht“, erklärte Schuster anschließend im Interview mit Sky Germany. „Natürlich haben uns die Tore und die Rote Karte geholfen, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Durch die personelle Kontinuität und die Qualität unserer Fußballschule ist vieles möglich.“

Diese Erklärung spiegelt sehr genau die Themen wider, die Freiburg schon vor Saisonbeginn begleiteten. Spieler gehen. Andere rücken nach. Eigengewächse kommen hoch. Neuzugänge werden in gewachsene Strukturen eingebunden. Die Namen ändern sich deutlich häufiger als der Fußball.

Sechs Siege in Folge haben außerdem für eine weitere frühe Besonderheit gesorgt. Freiburg beendete den Samstag an der Spitze der Bundesliga. Schuster hatte wenig Interesse daran, so zu tun, als bedeute diese Position nichts, aber ebenso wenig daran, aus drei Ligaspielen irgendeine ernsthafte Titeldiskussion abzuleiten.

„Ich muss hier nichts kleinreden“, sagte Schuster. „Dass erst der dritte Spieltag ist, spricht für sich. Wenn wir am 32. Spieltag in dieser Position wären, würden Sie etwas anderes von mir hören. Es ist noch so wenig Fußball gespielt. Das kann sich schnell auch in die andere Richtung entwickeln. Trotzdem nehmen wir diesen Schwung natürlich gerne mit, denn wir haben ihn uns verdient.“

Auch Engelhardt freute sich darüber, den Samstag zu genießen, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren.

Der frühere Gladbach-Leihspieler wurde nach seinen zwei Treffern als Man of the Match ausgezeichnet, fand jedoch, dass Matanovic nach seinem eigenen Doppelpack ebenso berechtigte Ansprüche darauf gehabt hätte.

„Ja, es hat richtig Spaß gemacht“, sagte Engelhardt zu Sky Germany. „Ich würde diese Auszeichnung gerne mit Igor [Matanovic] teilen, weil er den Titel ‚Man of the Match‘ genauso verdient hat wie ich. Ich nehme ihn trotzdem mit, weil er wahrscheinlich noch ein paar mehr Doppelpacks schnüren wird als ich. Er meinte, das sei okay [dass ich ihn nehme].“

Engelhardts Freude wurde jedoch durch die Identität des Gegners etwas gedämpft.

„Über den Sieg freue ich mich natürlich riesig, aber es tut mir schon ein bisschen im Herzen weh, Borussia und ihre Fans in so einer Verfassung zu sehen“, sagte er. „Ich war zwar nur als Leihspieler dort [im letzten Jahr], aber der Verein hat einen Platz in meinem Herzen und ich habe dort einige Freunde gefunden. Ich wünsche Borussia nur das Beste.“

Freiburg geht derweil unter völlig anderen Vorzeichen in die nächsten Wochen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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