liga3-online.de
·21. Mai 2026
Kader, Stadion, Ziel: So plant der VfL Osnabrück für die 2. Liga

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·21. Mai 2026

Nach nur zwei Jahren ist der VfL Osnabrück zurück in der 2. Liga. liga3-online.de zeigt, wie die Lila-Weißen für das Bundesliga-Unterhaus planen.
Kader: Einen großen Umbruch soll es nach dem Aufstieg zwar nicht geben, dennoch wird sich das Gesicht der Mannschaft verändern. Neun Spieler – Kevin Wiethaup, Mats Remberg, Yiğit Karademir, Luc Ihorst, Lars Kehl, Bashkim Ajdini, Robert Tesche, Julian Kania und Frederik Christensen – sind bereits verabschiedet worden, weitere Abgänge dürften wohl folgen. Vor allem Ismail Badjie soll das Interesse zahlreicher Klubs geweckt haben.
Auf der anderen Seite steht mit Jonathan Wensing (SV Meppen) bereits ein Neuzugang fest, zudem kehren mit Lion Semic (Helmond Sport), Luca Böggemann (Sportfreunde Lotte), Rohin Shivani (VfB Lübeck), Ibrahim Touray, Finn Cramer (beide SSV Jeddeloh) und Joschka Kroll (SC Wiedenbrück) gleich sechs Leihspieler zurück. Eine große Rolle in den Zweitliga-Planungen dürften sie aber nicht spielen. Interesse soll an Moritz Heyer (Fortuna Düsseldorf) und Rasim Bulic (MSV Duisburg) bestehen.
Stadion: Der Umbau der Bremer Brücke ist beschlossene Sache, offen ist allerdings noch, wann die Bagger anrollen. Doch schon diesem Sommer müssen die Lila-Weißen beim Stadion nachbessern. Wie Geschäftsführer Michael Welling zuletzt erklärte, erfülle die Bremer Brücke die Lizenzierungsvorgaben "nicht ansatzweise". Neben der Tatsache, dass derzeit nicht alle Zuschauerplätze überdacht sind – betroffen ist vor allem die Osttribüne – und es zu wenige Sitzplätze für Gäste gibt, betrifft ein zentraler Bereich der Auflagen vor allem die Weiterentwicklung der medienrelevanten Infrastruktur, insbesondere mit Blick auf die Anforderungen moderner TV-Produktionen.
Finanzen: Allein durch die Tatsache, dass die TV-Gelder von etwa 1,3 auf rund 7,5 Millionen Euro steigen werden, wird sich der Etat deutlich erhöhen. Gleichzeitig steigen aber auch die Ausgaben – etwa durch höhere Spielergehälter. "Grundsätzlich gilt: Wenn es nur darum geht, mehr Geld zu investieren, werden andere immer vor uns sein. Wir müssen schlauer sein, schneller sein, klarer sein, planvoller agieren und härter arbeiten. Und das werden wir tun", sagt Welling in der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Ziel: Siebenmal stiegen die Lila-Weißen bislang in die 2. Liga auf, viermal ging es direkt wieder runter – darunter in den letzten sechs Anläufen. Auch nach dem Aufstieg 2023 hielt sich der VfL nur ein Jahr lang in der 2. Bundesliga. Dieses Mal soll der direkte Wiederabstieg vermieden werden. Fußball-Direktor Joe Enochs sprach diesbezüglich von einer "Mammutaufgabe" und sah "eine Menge Arbeit" vor sich.







































