come-on-fc.com
·28. September 2026
„Kaderplatz für Malek“: Warum Malek El Mala weiter auf seine FC-Chance warten muss

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·28. September 2026


Simon Bartsch
28 September, 2026
Gegen Hilden stand Malek El Mala nicht auf dem Platz. Der Stürmer der U21 ist aktuell wieder verletzt. Zwar ist man sich beim FC sicher, dass der 21-Jährige den Durchbruch schaffen kann. Doch die Verletzungen werfen den Spieler immer wieder zurück.
Malek El Mala will es bei den Profis schaffen
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Als Imad Rondic Anfang September in den Kader der Profis zurückbeordert wurde, war die Überraschung groß. Zum einen, weil der Stürmer erst wenige Wochen zuvor ausgemustert worden war und seitdem mit keiner Mannschaft trainiert hatte. Zum anderen, weil René Wagner mit dem Angreifer den Kader auffüllte, obwohl sich gleich mehrere Nachwuchstalente in der Vorbereitung im Sommer aufgedrängt hatten und dafür auch in höchsten Tönen gelobt wurden. Und dann gibt es da ja noch eine weitere Offensivkraft, der man den Durchbruch in der Bundesliga ebenfalls schon bald zutraut – so zumindest der kommunizierte Tenor. Seit der Verpflichtung der Brüder Said und Malek El Mala werden die Kölner Verantwortlichen nicht müde zu betonen, dass Malek ebenfalls das Potenzial für die höchste deutsche Spielklasse habe. Nur scheint der Weg dorthin weiterhin ein sehr weiter zu sein. So weit, dass es der 21-Jährige bis heute nicht einmal in den Bundesliga-Kader geschafft hat.
Mehr zum Thema:>> U21 punktet gegen Hilden
„Malek hat ein Riesenpotenzial. Er ist ein guter Junge, der aber leider, sowohl in seiner Phase bei der Viktoria als auch bei uns, sehr viel verletzt war“, hatte Thomas Kessler vor gut zwei Wochen auf einer Talk-Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“ und des „Express“ erklärt und konkret zu der „Bevorzugung“ von Rondic. „Eigentlich ist so ein Kaderplatz dann für Malek, aber für ihn ist es gerade viel wichtiger, 90 Minuten in der U21 zu spielen als zwei, drei Minuten eingewechselt zu werden.“ Tatsächlich geht es den Verantwortlichen darum, dass der ältere der El-Mala-Brüder über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei bleibt. Das war schon im Sommer ein Thema, als es verwunderte, dass der Stürmer im Gegensatz zu einigen Nachwuchshoffnungen nicht mit ins Trainingslager reisen durfte. „Malek muss jetzt mal über einen längeren Zeitraum gesund bleiben. Er hat nach zwei verletzungsanfälligen Jahren Nachholbedarf.“
Und genau darin liegt das Problem. Malek El Mala hat schon ein extremes Verletzungspech. Unter anderem schleppte sich der Spieler bei der Viktoria mit Bänderverletzungen herum, in der vergangenen Saison setzte ihn vor allem ein Muskelbündelriss mehr als die Hälfte der Spielzeit außer Gefecht. Erst im Mai stieg der Angreifer bei der Kölner U21 wieder ins Spielgeschehen wieder ein. Nach einer ordentlichen Vorbereitung nun der nächste Rückschlag. Während Bruder Said auf sein Debüt bei der Nationalmannschaft hofft, arbeitet der 21-Jährige einmal mehr an seinem Comeback. Denn im Spiel gegen Rhynern zog sich der Stürmer eine Verletzung am Sprunggelenk zu und muss nun doch wieder zuschauen. Immerhin nicht lange. Trainer Manuel Hartmann verriet gegenüber come-on-fc.com, dass sich der Angreifer auf dem Weg der Besserung befände und in zwei Wochen vielleicht schon wieder angreifen könne. Dennoch scheint der Sprung zu den Profis weit weg zu sein.
Denn die Verletzungen werfen den Spieler nicht nur sportlich zurück, auch der Beweis, dass El Mala über einen längeren Zeitraum gute Leistungen in der Regionalliga bringen kann, wird so immer wieder auf Null gesetzt. „Sobald wir den Eindruck haben, dass er in der Lage ist für mehr, dann wird er auch die Chance bekommen, oben dabei zu sein“, sagte Kessler. Den Eindruck können die FC-Bosse aktuell noch nicht haben.







































