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·23. September 2026
Deutscher Nationalspieler beim 1. FC Köln: Konkurrenz, Spielzeit, Chancen – Das erwartet Said El Mala beim DFB

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Matthias Wilhelm
23 September, 2026
Seit Jonas Hector wartet der FC auf einen deutschen Nationalspieler in den eigenen Reihen. Knapp sieben Jahre später könnte es jetzt wieder so weit sein. Aber welche Rolle kann El Mala für den DFB spielen? Wie heißen die Gegner? Und wo werden die Partien übertragen?

Said El Mala beim Training der deutschen A-Nationalmannschaft (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Seine erste Nominierung hatte sich der Kölner Youngster sicherlich anders vorgestellt. Im November 2025 wurde El Mala von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals für die Nationalmannschaft berufen. Bei einem unspektakulären 2:0-Sieg in Luxemburg blieb der Krefelder ohne Einsatz und wurde anschließend zurück in die U21 geschickt. Seitdem wartete er vergebens auf eine erneute Berufung und musste auch die Weltmeisterschaft in Amerika, Mexiko und Kanada aus dem Urlaub verfolgen. Mit dem Trainerwechsel ist die Situation nun eine andere. Die Kölner Nummer zehn steht im ersten Aufgebot und darf sich dieses Mal vermutlich auch auf dem Rasen beweisen. Obwohl die Gegner nicht zu den Top-Nationen zählen, gilt es dennoch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Die interne Konkurrenz ist groß.
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Jürgen Klopp möchte seine erste Nominierung nutzen, um möglichst viele Spieler kennenzulernen und im Training zu sehen. Dafür hat der Trainer direkt zwei Kader berufen, die jeweils zwei Spiele bestreiten werden. El Mala steht im zweiten Aufgebot und ist dementsprechend für das Spiel gegen die Niederlande in Amsterdam und in Augsburg gegen Griechenland noch keine Option. Sein Debüt könnte es am 1. Oktober in München geben, wenn die DFB-Auswahl in der Nations League auf Serbien trifft. Der Anpfiff ist um 20:45 Uhr und die Partie wird im ZDF übertragen. Für Kurzentschlossene stehen auf der DFB-Website auch noch Tickets zur Verfügung. Dass El Mala weiß, wie man in der Allianz Arena trifft, hat er bereits am letzten Spieltag der Vorsaison unter Beweis gestellt. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte trat er an, schüttelte Dayot Upamecano ab und blieb vor Manuel Neuer eiskalt.
Die zweite Partie findet nur drei Tage später statt. Wie schon für den ersten Kader heißt der zweite Gegner auch für den anderen Kader Griechenland. Dieses Mal sind die Nationalspieler jedoch auswärts in Thessaloniki gefordert. Angestoßen wird die Partie am Sonntag, den 4. Oktober um 20:45 Uhr, RTL überträgt live. Klopp betonte, dass er die Nations League natürlich als Pflichtspiele ernst nehmen und angehen wolle, gleichzeitig jedoch die Entwicklung im Vordergrund stehe. Insgesamt sind 44 Spieler dabei, wodurch es zu vielen Debüts kommen wird. El Mala soll eins davon sein.
Fußball-Deutschland wartet auf die ersten Auftritte des neuen Bundestrainers. Die Fans versprechen sich eine neue Herangehensweise und hoffen auf ein Team, das die Nation wieder begeistern kann. Mit Klopp soll der absolute Wunschkandidat für diese Position gefunden worden sein. Das geplante System könnte El Mala dabei sehr entgegenkommen. Der 59-Jährige möchte mit klassischen Flügelspielern auflaufen, während seine Vorgänger vermehrt auf inverse Mittelfeldspieler setzten. Der Kölner erfüllt dieses Profil eindeutig, weshalb er sofort zur Startelfoption werden könnte. Zudem stehen mit Lennart Karl und Derry Scherhant nur zwei weitere Kandidaten im Aufgebot, wobei der Bayern-Star vermutlich auf der rechten Seite starten wird.
Der Leipziger Brajan Gruda, der ebenfalls eine Option gewesen wäre, musste kurzfristig absagen. Der DFB verzichtete auf eine Nachnominierung. Florian Wirtz spielte im Sommer bei der Weltmeisterschaft noch links, dürfte unter Klopp jedoch wieder zentraler zum Einsatz kommen. In Zukunft muss sich der Kölner allerdings im Kampf um Einsatzzeit auch mit Spielern des ersten Kader wie Karim Adeyemi, Kevin Schade und Chris Führich messen.
Einem ersten Einsatz von El Mala, womöglich sofort in der Startelf, steht also auf dem Papier nichts im Weg. Nach einem etwas unglücklichen Saisonstart, könnte dem Angreifer die Zeit beim DFB neues Selbstbewusstsein geben. Nach seiner Rückkehr ans Geißbockheim steht schließlich direkt die nächste Herausforderung an, wenn Borussia Mönchengladbach zum Derby nach Müngersdorf kommt.















