Football Espana
·22. Juni 2026
Kang-in Lee ist Atleticos Top-Ziel fürs Mittelfeld

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·22. Juni 2026

Fabrizio Romano berichtet, dass Atlético Madrid in fortgeschrittenen Gesprächen über die Verpflichtung von Kang-in Lee (25) von Paris Saint-Germain ist. Der südkoreanische Nationalspieler hat sich im Sommer-Transferfenster zu einem echten Prioritätsziel für Los Colchoneros entwickelt. Die Entwicklung markiert eine deutliche Wende in einem Werben, das zuvor wiederholt ins Stocken geraten war – zuletzt im Januar, als PSG jede Aussicht auf einen Wechsel mitten in der Saison abblockte.
Der Transfer passt genau in Atléticos größeren Neuaufbau im Mittelfeld in diesem Sommer. Wie Football Espana bereits berichtete, hat Direktor Mateu Alemany mehrere Mittelfeldprofile ins Visier genommen, wobei Lee nun zu einer Shortlist gehört, die die anhaltenden Bemühungen des Klubs widerspiegelt, ein Kreativitätsdefizit in zentralen Räumen zu beheben.
Lee wechselte im Sommer 2023 von Mallorca zu PSG und hat drei Spielzeiten in der französischen Hauptstadt verbracht, wo seine Rolle immer wieder diskutiert wurde. Technisch stark und in der Lage, als offensiver Achter oder als Zehner zu spielen, bringt er eine Kombination aus Pressingintensität, Qualität bei Standards und der Fähigkeit mit, sich durch enge Räume zu kombinieren – Eigenschaften, die Simeone seit den Abgängen von João Félix und dem schrittweisen Rückgang von Koke als kreative Kraft nur schwer ersetzen konnte.
Das Problem bei PSG waren die Einsatzminuten. Ein dicht besetztes und teures offensives Mittelfeld hat Lees konstante Beteiligung eingeschränkt, und sowohl französische als auch koreanische Medien berichten, dass er einem Wechsel zurück in die La Liga offen gegenübersteht, wo sein Profil und seine frühere Erfahrung im spanischen Fußball besser genutzt werden könnten. Seine Zeit bei Mallorca vor dem Wechsel zu PSG gab ihm eine solide Grundlage in den Rhythmen der Liga, was das Anpassungsrisiko verringert, das Atlético bei einer Verpflichtung aus der Ligue 1 normalerweise tragen würde.
Die finanzielle Seite bleibt die zentrale Komplikation. Berichte aus spanischen und französischen Medien verorten Atléticos erste Vorstellungen im Bereich von 25 Mio. Euro, während je nach Quelle am oberen Ende Summen von 35–40 Mio. Euro genannt werden. PSGs Verhandlungsposition ist stark: Lee ist 25, entwickelt sich weiterhin nach oben, und der Klub prüfte noch im Winter-Transferfenster eine Vertragsverlängerung, um Interessenten abzuschrecken und seinen Marktwert zu schützen.
PSGs Haltung hat sich seit der klaren Ablehnung im Januar aufgeweicht, als das spanische Medium Pichiches und Journalist Santi Aouna berichteten, dass Paris Atlético mitgeteilt habe, es werde „keine Verhandlungen geben, weder jetzt noch kurzfristig“. Dass die beiden Klubs nun in fortgeschrittenen Gesprächen stehen, deutet entweder auf eine Veränderung in PSGs Kaderplanung oder auf ein verbessertes Angebot von Atlético hin – möglicherweise auf beides. Die Lücke zwischen den Preisvorstellungen der beiden Klubs gilt allerdings weiterhin nicht als geschlossen, und genau das bleibt das aktuelle Hindernis.
Los Colchoneros führen gleichzeitig mehrere Verhandlungen im Mittelfeld, ein Zeichen dafür, wie ernst Alemany den Bedarf auf dieser Position nimmt. Wie Football Espana bereits berichtete, hat Atlético auch Gespräche mit Manchester City wegen eines Mittelfeldspielers aufgenommen, während Verhandlungen mit Bayer Leverkusen über Alejandro Grimaldo parallel laufen. Das Werben um Lee ist keine Ausweichlösung – Romanos Einordnung als fortgeschrittene Gespräche zeigt klar, dass der Deal zur ersten Ebene der Transferplanung gehört.
Bemerkenswert ist auch, wo Lee ins Bild passen würde. Er ist kein positionsgetreuer Ersatz für einen einzelnen Abgang, sondern vielmehr ein klarer Zugewinn an kreativer Qualität in den Halbräumen – die Art von Spieler, die Simeone zwischen den Linien eine dynamischere Option geben würde, als der Klub seit der besten Phase von Félix verlässlich hatte. Ob Atlético angesichts der Gehaltsobergrenzen, die der Klub weiterhin einhalten muss, alle seine Mittelfeldziele gleichzeitig finanzieren kann, ist eine andere Frage, die öffentlich bislang nicht beantwortet wurde.
Die nächste wichtige Entwicklung wird sein, ob Atlético ein formelles Angebot vorlegen kann, das die Lücke zu PSGs Preisvorstellung schließt und Paris zu einem klaren Ja oder Nein zwingt, und ob Luis Enrique – dessen persönliches Veto den Januar-Wechsel verhinderte – erneut in der Lage ist, den Deal zu blockieren, oder ob die Klubführung ihn angesichts einer beträchtlichen Ablösesumme überstimmt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































