Kann Dino Toppmöller wirklich zu der Option für den 1. FC Köln werden? Die Tendenz ist eine andere | OneFootball

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·22. Mai 2026

Kann Dino Toppmöller wirklich zu der Option für den 1. FC Köln werden? Die Tendenz ist eine andere

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Kann Dino Toppmöller wirklich zu der Option für den 1. FC Köln werden? Die Tendenz ist eine andere

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Simon Bartsch

22 Mai, 2026

Die Tendenz in der Trainerfrage geht eindeutig Richtung René Wagner. Doch es werden auch andere Namen am Geißbockheim gehandelt. Ein Ex-Frankfurter zum Beispiel. Wird Dino Toppmöller zu einer Alternative zu René Wagner und damit zum Thema beim 1. FC Köln?

Vier Monate nach seinem Aus in Frankfurt könnte es eine Rückkehr in die Bundesliga geben. Dino Toppmöller soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen. Doch der FC setzt wohl eher auf eine andere Lösung.

Wird Dino Toppmöller zum Thema beim FC? (Foto: Christof Koepsel/GettyImages)

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Die Worte der Kölner Verantwortlichen hatten am Montag schon eine klare Tendenz in der Trainerfrage. Und die Tendenz heißt René Wagner. Laut FC-Präsident Jörn Stobbe befände sich der Interimscoach in der „Pole-Position“. Vize-Präsident Ulf Sobek sieht in dem 37-Jährigen einen Trainer, „der sehr sehr viel Potenzial“ hat und Geschäftsführer Philipp Türoff redete auch von den vielen Argumenten, die für Wagner sprechen würden. Aus den Worten der Kölner Führungskräfte keine Richtung herauszulesen war schwierig. Und doch bremsten alle drei FC-Protagonisten voreilige Schlüsse, sprachen alle im gleichen Tonfall davon, dass man nun erst einmal schauen müsse. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass man in Köln viel von dem gebürtigen Dresdener hält. Wagner gilt als akribischer Arbeiter, die Führungsebene schätzt die Kommunikation des Trainers, glaubt an das Potenzial, an die Zukunft.

Interesse an Dino Toppmöller?

Dass man mit dem Coach den Klassenerhalt erreicht habe, ist ein oft gebrachtes, aber ganz sicher nicht das entscheidende Argument. Zumindest sollte es das nicht sein. Denn zum einen hat Lukas Kwasniok die Vorarbeit geleistet und es ist kein ganz großer Hottake, dass der 44-Jährige das Saisonziel ebenfalls erreicht hätte. Zum anderen hätten Sage und Schreibe 29 Zähler (aufgrund der Tordifferenz) zu jenem Klassenerhalt gereicht – eine bemerkenswert niedrige Grenze. Dass der FC die feste Verpflichtung des Coachs noch nicht verkündet hat, liegt wohl auch daran, dass der Gemeinsame Ausschuss die Entscheidung trifft. Und dem gehören neben den drei Vorstandsmitgliedern Aufsichtsrat, Beirat und die beiden Mitgliederräte an. Eine einfache Mehrheit entscheidet am Ende ob für oder dagegen. Doch in jenem Gemeinsamen Ausschuss herrschte zunächst eben noch keine Einigkeit. Es gab durchaus Kritiker von Wagner.

Daran dürfte sich der 37-Jährige gewöhnt haben. In den Sozialen Medien bekommt der Coach ebenfalls viel Kritik ab. Denn die nackten Zahlen sprechen eben nicht für Wagner. Ein Punkteschnitt von unter eins und damit schlechter als der von Lukas Kwasniok. Nur ein Sieg in sieben Spielen, nur sechs Punkte und dazu noch desolate Leistungen gegen den FC St. Pauli und den 1. FC Heidenheim – Gegner, die man eigentlich hätte schlagen müssen, um die Klasse zu halten. Es scheint also alles andere als verwunderlich, dass seit einigen Tagen dann doch ein ganz anderer Name rund um das Geißbockheim wabert. Dino Toppmöller sei der Top-Kandidat bei den Geißböcken schrieb am Mittwoch die „SportBild“, Sky vermeldete am Donnerstag ebenfalls ein Interesse des FC. Demnach habe es auch bereits einen ersten Kontakt gegeben. Ein grundsätzliches Interesse soll bestehen.

Viele Interessenten haben angeklopft

Doch das bedeutet ganz sicher nicht, dass Wagner nun keine Option mehr ist. Thomas Kessler hatte noch während der Saison erklärt, dass es durchaus normal sei, dass man sich auch mit anderen Kandidaten beschäftige und unterhalte. Zu diesem Zeitpunkt saß Wagner noch deutlich fester im Sattel als nach den beiden Niederlagen gegen Heidenheim und Bayern. Man wird alle Eventualitäten in Betracht ziehen, Optionen ausloten. Auch das ist Teil einer Analyse, die bekanntlich beim FC aktuell stattfindet, vielleicht auch schon abgeschlossen ist. Toppmöller wäre in Köln sicherlich eine gern gesehene Lösung, doch dürfte der Coach gefühlt nach Höherem greifen, in Frankfurt auf jeden Fall eine andere Gehaltsklasse erlebt haben. Tatsächlich soll es zahlreiche Interessenten geben. In Italien wird gerade beispielsweise Lazio Rom als möglicher kommender Arbeitgeber gehandelt, auch englische Clubs haben und hatten die Fühler ausgestreckt, genauso wird Besiktas Istanbul in der Liste der Interessenten genannt.

Und auch hier spielt die Zeit eine nicht unerhebliche Rolle. Denn die anderen Clubs wollen auch ihre Planungen voranschreiten lassen, die Position des Trainers ist bei der Kaderzusammenstellung keine unwesentliche. Und auch das wurden die Kölner Verantwortliche nicht müde zu betonen. Die Suche nach dem neuen oder alten Trainer hat höchste Priorität.


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