„Karim, hol ihn dir!“ – DFB-Fan erklärt traurigen Grund für Zwischenruf | OneFootball

„Karim, hol ihn dir!“ – DFB-Fan erklärt traurigen Grund für Zwischenruf | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Frühes-Tor.de

Frühes-Tor.de

·30. September 2026

„Karim, hol ihn dir!“ – DFB-Fan erklärt traurigen Grund für Zwischenruf

Artikelbild:„Karim, hol ihn dir!“ – DFB-Fan erklärt traurigen Grund für Zwischenruf

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Beim DFB-Spiel gegen Griechenland waren immer wieder Rufe für Karim Adeyemi zu hören. Nun erklärt der Fan dahinter den ernsten Grund.


OneFootball Videos


Die auffälligen Rufe nach Karim Adeyemi während des deutschen Länderspiels gegen Griechenland (0:1) hatten einen ernsten Hintergrund. Immer wieder hörten die Zuschauer in der TV-Übertragung ein deutliches „Karim, hol ihn dir!“. Nun hat der verantwortliche Fan erklärt, warum er den Nationalspieler so lautstark unterstützte.

Fan wollte Beleidigungen übertönen

Unter einem Instagram-Post meldete sich Steven Pawlowicz selbst zu Wort. „Hinter uns wurde Menschenunwürdiges zu deutschen Spielern gerufen. Die einzige Antwort darauf ist positiver Support am Limit“, erklärte der 32-Jährige. Deshalb wollte er die Beleidigungen mit seinen „Karim, hol ihn dir!“-Rufen übertönen.

Gegenüber der Bild schilderte Pawlowicz zudem, dass Zuschauer hinter ihm bereits kurz nach Spielbeginn deutsche Nationalspieler massiv beschimpften. „In der ersten Minute kamen aus der dritten Reihe hinter uns wüste Beschimpfungen Richtung der deutschen Spieler“, berichtete er. Zunächst hätten sich die Äußerungen vor allem gegen Bayern-Spieler gerichtet. Später hätten die Pöbler auch das Aussehen einzelner Akteure thematisiert und andere Zuschauer bedroht.

Pawlowicz wandte sich daraufhin an einen Ordner, erhielt nach eigener Aussage jedoch keine Hilfe. Als Adeyemi nach rund 20 Minuten die Seite wechselte und direkt vor dem Block spielte, begann der Fan deshalb mit seinen Zwischenrufen. „Jedes Mal, wenn sie etwas Ekliges geschrien haben, habe ich etwas Positives geschrien, aber lauter“, erklärte er. Dabei wusste Pawlowicz nicht, dass direkt neben ihm ein Außenmikrofon stand.

Zur zweiten Halbzeit befanden sich die mutmaßlichen Pöbler schließlich nicht mehr im Block. Trotzdem setzte Pawlowicz seinen positiven Support fort.

Impressum des Publishers ansehen