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·16. September 2026

„Karriere war eine Achterbahnfahrt“: Ehemaliger RB-Leipzig-Star zieht Bilanz

Artikelbild:„Karriere war eine Achterbahnfahrt“: Ehemaliger RB-Leipzig-Star zieht Bilanz

Timo Werner hat in seiner Karriere fast alle Höhen und Tiefen erlebt. Vom gefeierten Torjäger bei RB Leipzig über die schwierige Zeit beim FC Chelsea bis zum Neustart in der MLS. Der 30-Jährige blickt auf eine bewegte Laufbahn zurück.

Timo Werner zieht Bilanz. Im großen Interview mit transfermarkt.de spricht der ehemalige RB-Leipzig-Star über den steilen Aufstieg, seine schwierigen Jahre in England und den Neustart in der MLS. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich seine Karrierephasen verliefen.


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Von Leipzig nach Chelsea und zurück

Bei RB Leipzig gelang Werner der große Durchbruch. Zwischen 2016 und 2020 entwickelte er sich vom Talent zum deutschen Nationalspieler und Rekordtorschützen des Klubs. 113 Pflichtspieltore in 216 Partien stehen für seine beiden Leipzig-Phasen zu Buche.

2020 folgte der große Schritt zum FC Chelsea. In London erlebte Werner sportlich eine wechselhafte Zeit. Zwar gewann er mit den Blues die Champions League, ganz unumstritten war er aber nie. „Seit meinem Durchbruch als 20-Jähriger wurde ich als Person kritisch betrachtet, egal ob ich für Chelsea oder Leipzig spielte, egal wie viele Tore ich schoss.“, erklärt der 30-Jährige im Transfermarkt-Interview. Entsprechend bilanziert er: „Die Wahrheit ist, dass meine Karriere eine Achterbahnfahrt war.“

Nach zwei Jahren kehrte Werner nach Leipzig zurück. Es folgte eine weitere Leihe zu Tottenham, wo er 2025 immerhin die Europa League gewann. Sein letztes Kapitel bei RB endete Anfang 2026 mit dem Wechsel zu den San Jose Earthquakes.

Neuer Anlauf in den USA

In der MLS will Werner wieder mehr Konstanz in seine Karriere bringen. Der Wechsel nach Kalifornien sei dabei auch ein bewusster Schritt aus der europäischen Fußballblase gewesen. Bei San Jose fand der Angreifer schnell eine neue Rolle und konnte bereits früh mit Toren und Vorlagen auf sich aufmerksam machen. „Die Zahlen sind gut, hätten aber auch besser ausfallen können, wenn ich regelmäßig gespielt hätte.”

Ganz abgeschlossen hat er mit der alten Heimat aber nicht. „Ich werde auf jeden Fall nach Europa zurückkehren. Aber ob ich das als Spieler tun werde, das wird sich zeigen.”, so Werner.

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