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·16. September 2026

Top-Stars als Vorbild: Deshalb wechselte Timo Werner in die MLS

Artikelbild:Top-Stars als Vorbild: Deshalb wechselte Timo Werner in die MLS

Timo Werner hat sich bewusst für einen Neustart in der MLS entschieden. Der ehemalige Nationalspieler erklärt, warum für ihn die Zeit für etwas Neues gekommen war – und welche Weltstars ihm bei seiner Entscheidung als Beispiel dienten.

Timo Werner hat sich mit seinem Wechsel in die MLS bewusst für einen Neustart entschieden. Nach Stationen bei RB Leipzig, dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur zog es den 30-Jährigen zu den San Jose Earthquakes. Im Gespräch mit transfermarkt.de erklärt der Angreifer, warum er sich für den Schritt in die USA entschieden hat.


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Werner wollte etwas Neues erleben

Für Werner spielte bei seiner Entscheidung vor allem der Wunsch nach einem Tapetenwechsel eine Rolle. Nach vielen Jahren im europäischen Spitzenfußball wollte der ehemalige Nationalspieler noch einmal eine andere Erfahrung machen.

„Ich wollte einfach mal etwas anderes machen“, erklärt Werner. Dabei ging es nicht darum, Europa den Rücken zu kehren oder seine Karriere auslaufen zu lassen. Vielmehr reizte ihn die Möglichkeit, in einem neuen Land zu leben, eine andere Fußballkultur kennenzulernen und bei einem Verein eine wichtige Rolle einzunehmen.

Auch die Entwicklung der MLS habe Werner bei seiner Entscheidung im Blick gehabt. Immer mehr bekannte Spieler entscheiden sich für einen Wechsel in die nordamerikanische Liga – und zeigen, dass dieser Schritt auch für etablierte Profis interessant sein kann.

Lewandowski und Griezmann als Beispiele

Als Beispiele nennt Werner zwei absolute Weltstars. „Schauen Sie sich Robert Lewandowski oder Antoine Griezmann an. Beide hätten in Europa bleiben und in einer Top-Liga spielen können, aber beide haben sich entschieden, hierherzukommen“, sagt der 30-Jährige im Interview. Das habe auch für ihn den Ausschlag gegeben, andere Angebote zu ignorieren und in die MLS zu wechseln.

Für Werner ist die MLS längst mehr als eine Liga für Spieler am Ende ihrer Laufbahn. Der Angreifer sieht in den prominenten Namen auch ein Zeichen dafür, dass sich der Fußball in Nordamerika weiterentwickelt und für gestandene Profis attraktive Möglichkeiten bietet.

In San Jose will Werner nun selbst seinen Teil dazu beitragen. Statt lediglich als ehemaliger Bundesliga- und Premier-League-Spieler aufzutreten, soll er bei den Earthquakes Verantwortung übernehmen und seine Erfahrung einbringen. Der Wechsel ist damit für ihn nicht nur ein Ortswechsel, sondern bewusst der Start in einen neuen Abschnitt.

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