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·25. Mai 2026
Kaufoption zu teuer: Eintracht verhandelt Transfer von Leih-Stürmer neu

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·25. Mai 2026

Bei Eintracht Frankfurt laufen die Kaderplanungen für die kommende Saison auf Hochtouren, auch wenn die zentrale Frage nach dem neuen Cheftrainer offiziell noch immer ungeklärt ist. Unabhängig von der Trainer-Personalie arbeitet Sportvorstand Markus Krösche im Hintergrund bereits intensiv an einem echten Top-Transfer. Es geht um die Zukunft von Arnaud Kalimuendo. Der 24-jährige Mittelstürmer kam im vergangenen Winter auf Leihbasis von Nottingham Forest an den Main und schlug mit sechs Toren und einer Vorlage in 19 Einsätzen auf Anhieb ein.
Ursprünglich hatten sich die Frankfurter bei dem Leihgeschäft eine Kaufoption für den Silbermedaillen-Gewinner von Paris 2024 gesichert. Diese liegt jedoch bei üppigen 27 Millionen Euro. Eine Summe, die für die SGE nach dem Verpassen des internationalen Geschäfts schlichtweg nicht zu stemmen ist, weshalb die Klausel unangetastet verstreichen wird. Schweren Herzens, aber aus wirtschaftlicher Vernunft.Doch die Akte Kalimuendo ist damit noch lange nicht geschlossen. Wie die Bild berichtet, hat Krösche die Gespräche mit den Verantwortlichen von Nottingham Forest wieder aufgenommen. Die Verhandlungen starten quasi bei null. Da der englische Erstligist nach einer durchwachsenen Saison – man beendete die Premier League auf Rang 16 – auf Transfereinnahmen angewiesen ist und den Franzosen ohnehin dauerhaft abgeben möchte, ist die grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft auf der Insel absolut gegeben.
Die Eintracht muss ihre finanziellen Mittel in diesem Sommer laut Krösche jedoch klug konzentrieren. Transfers in Sphären von Ritsu Doan (22 Millionen) oder Jonathan Burkardt (23 Millionen) seien aktuell kaum darstellbar. Für einen absoluten Wunschspieler wie Kalimuendo wolle man sich zwar strecken, doch ein Gesamtpaket jenseits der 20-Millionen-Euro-Marke gilt als äußerst unwahrscheinlich. Der größte Trumpf der Frankfurter in diesem Millionen-Poker ist der Spieler selbst. Kalimuendo fühlt sich am Main dem Vernehmen nach extrem wohl und kann sich einen langfristigen Verbleib bei der Eintracht sehr gut vorstellen. Das verschafft Krösche in den zähen Gesprächen mit Nottingham den nötigen Rückenwind. Die größte Gefahr für die Hessen besteht nun darin, dass ein finanzkräftigerer Konkurrent aus dem Ausland auf den Plan tritt und die Ablöseforderungen der Engländer problemlos erfüllt – doch auch dieser Klub müsste Kalimuendo dann erst einmal von einem Wechsel überzeugen.
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