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·18. Juli 2026

Kaum weg vom HSV: Ex-Aufstiegsheld überzeugt auf Anhieb!

Artikelbild:Kaum weg vom HSV: Ex-Aufstiegsheld überzeugt auf Anhieb!

Die Beziehung zwischen Ransford Königsdörffer und dem HSV war nicht immer einfach. Trotzdem erwischte sein Abgang viele Anhänger kalt.

Dabei ging es deutlich weniger um die Tatsache, dass Königsdörffer den Klub nach insgesamt vier Jahren verließ. Dass es dazu kommen könnte, hatte sich in den Monaten zuvor bereits abgezeichnet. Denn trotz langwieriger Verhandlungen konnten sich der HSV und sein Stürmer nicht auf eine Verlängerung des in diesem Sommer ausgelaufenen Vertrags einigen. Entsprechend stand es Königsdörffer frei, mit sämtlichen Interessenten zu verhandeln.


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Die Nachricht, wonach der 24-Jährige beim 1. FSV Mainz 05 unterschrieben habe, schlug am 20. Mai jedoch ein wie eine Bombe. Viele Fans zeigten sich fassungslos und konnten vor allem die Wahl des Vereins nicht nachvollziehen. Der leidenschaftliche HSV-Anhang sah sich plötzlich mit folgender Frage konfrontiert: Ist ein Wechsel zu den Rheinhessen etwa attraktiver als eine Vertragsverlängerung im Volkspark?

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Foto: IMAGO

Königsdörffer mit anderer Rolle als beim HSV

Aus Sicht von Königsdörffer lautet die Antwort offenbar tatsächlich: Ja, das ist er. Der ghanaische Nationalspieler macht in Mainz einen Gehaltssprung und kommt darüber hinaus auf seiner absoluten Lieblingsposition zum Einsatz. Trainer Urs Fischer sieht den HSV-Neuzugang nämlich als hängende Spitze neben dem hochgewachsenen Strafraumstürmer Phillip Tietz. An der Seite des 1,90m-Hünen soll Königsdörffer sein Tempo und seine Beweglichkeit ausspielen. Beim HSV hingegen musste er zumeist als Angreifer Stürmer schuften.

Wie wohl sich der gebürtige Berliner in seiner neuen Rolle fühlt, zeigen die ersten Eindrücke der laufenden Saisonvorbereitung. In zwei Testspielen erzielte Königsdörffer bereits drei Tore. Das Zusammenspiel mit Tietz scheint in der Praxis ebenso vielversprechend zu funktionieren wie in der Theorie. Auch Erfolgstrainer Fischer sieht sich bestätigt: „Ransi ist ein hervorragender Stürmer. Wir sind sehr froh, dass er hier ist.“

So deutet derzeit vieles darauf hin, dass der einstige Aufstiegsheld des HSV als Stammspieler in die kommende Spielzeit gehen wird. In sieben Wochen (29. August) eröffnen die Mainzer die Saison vor heimischer Kulisse gegen den SC Paderborn. Nur eine Woche später (6. September) steht ausgerechnet das Auswärtsspiel im Volksparkstadion an. Königsdörffer dürfte sich diesen Termin rot im Kalender markiert haben.

Bitter: Beim Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag musste der ehemalige Hamburger aufgrund eines Zusammenpralls vorzeitig vom Platz. Ob es ihn schlimmer erwischt hat, ist aktuell noch unklar.

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