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·21. Juli 2026

Kayabunar: "Nur das Weiterkommen zählt"

Artikelbild:Kayabunar: "Nur das Weiterkommen zählt"

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Nein, Werbung für den eigenen Neubeginn war das noch nicht – aber angesichts der Umstände war auch kaum etwas anderes zu erwarten. So verlief der 5:0-Erfolg des TSV 1860 am Dienstagabend beim Neuntligisten SV Eintracht Berglern (Landkreis Erding) über weite Strecken farblos. Das Wichtigste aus Löwen-Sicht: der achte Sieg im achten Spiel – und keine weiteren Verletzten. "Im Pokal geht es einfach darum, weiterzukommen – das ist das Wichtigste", erklärte Trainer Alper Kayabunar nach dem Schlusspfiff. "Uns ist auch klar, dass das nicht unser bestes Spiel war. Man hat gemerkt, dass wir in den letzten Tagen viel gearbeitet haben. Das war heute unser drittes Spiel in sechs Tagen. Deswegen: Wir sind weitergekommen – das ist das Einzige, was heute zählt."


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Vor 1.700 Zuschauern trafen der eingewechselte Arian Ortivero Calderon (2), Loris Husic, Florian Niederlechner und Raphael Wach für den Regionalligisten, der am 1. August mit dem Gastspiel beim FC Schweinfurt 05 in die Saison startet. Kayabunar weiß aber auch: Bis dahin gibt es in allen Mannschaftsteilen noch Luft nach oben. “Wir haben uns schwer getan – sinnbildlich gegen Mannschaften, die unterklassig spielen.”

Umso mehr freut sich der 40-Jährige, dass mit Torwart Vitus Eicher und Abwehrboss Felix Weber bald zwei erfahrene Kräfte zeitnah dazustoßen. “Ich habe immer gesagt, dass wir eine sehr junge Truppe haben und Erfahrung brauchen. Beide bringen Erfahrung mit und können die jungen Spieler lenken.”

Genau diese Erfahrung soll den Löwen helfen, vom ersten Regionalliga-Spieltag an auf den Punkt da zu sein. Einer, der dabei vorangehen soll, ist Florian Niederlechner. “Für mich war es einfach wichtig, Minuten zu sammeln. Mich freut es, dass ich mein erstes Tor machen durfte.” Dass er sich gegen Austria Salzburg und für seinen Herzensverein entschied, sei letztlich keine schwere Entscheidung gewesen. “Es hat nur 20 Sekunden gedauert”, erzählte der frühere Bundesliga-Stürmer. Gleichzeitig hofft er, dass in den kommenden Wochen noch weitere namhafte Spieler den Weg nach Giesing finden.

Dass die Löwen künftig ohne den Löwen auf dem Trikot auflaufen müssen, stimmt Niederlechner nachdenklich: “Ich find’s schon traurig ohne den Löwen – der Löwe gehört einfach zu Sechzig. Aber es ist gerade so, und wir unterstützen den Verein.”

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