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·30. Januar 2026
Kehl über Winter-Transfers: „Keinen Bedarf, was machen zu müssen“

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·30. Januar 2026

Bei der Niederlage gegen Inter ging der BVB personell auf dem Zahnfleisch. Neuzugänge schließt Sebastian Kehl dennoch aus.
So manchem Fan, der keine Karte für das Duell mit dem italienischen Tabellenführer ergattern konnte, hätte Borussia Dortmund durchaus einen Platz auf der Ersatzbank verkaufen können. Platz war dort reichlich, standen Trainer Niko Kovac am Mittwoch doch nur sechs potenzielle Joker zur Verfügung, darunter zwei Torhüter.
Nach der 0:2-Pleite, die die Defizite der Schwarz-Gelben gnadenlos offenlegte, wollte Sportdirektor Kehl den dünnen Spieltagskader nicht überbewerten. „Für den diesmal kleinen Kader gibt es Erklärungen. Am Wochenende wird er wieder deutlich größer aussehen. Es sind einige verletzungsbedingt kurzfristig ausgefallen, die kommen alle zurück“, sagte der 45-Jährige am Sky-Mikrofon. Damit schloss der ehemalige Profi Neuverpflichtungen kurz vor dem Deadline Day am Montag aus: „Wir haben keinen absoluten Bedarf, noch irgendwas machen zu müssen. Ich glaube, dass der Kader breit genug ist und wir haben auch das Vertrauen in die Spieler, die wir haben.“
Daran ändere auch der plötzliche Abgang von Aaron Anselmino nichts, dessen Leihe von Stammverein Chelsea überraschend abgebrochen wurde. Den Verlust des Argentiniers soll Youngster Filippo Mane auffangen, der gegen Inter erstmals seit September wieder in der Startelf stand und seine Chance nutzen konnte.
„Er hat die Zweikämpfe gewonnen, war rigoros, hat sich schnell eingegliedert“, lobte Kehl: „Er hat das Vertrauen, das der Trainer in ihn hatte, gerechtfertigt, und damit auch unseren Weg bestätigt, dass wir erstens auf dieser Position nichts mehr machen werden und zweitens den Spielern vertrauen, die wir haben.“

Foto: Getty Images
Auch Trainer Niko Kovac sprach dem 20-Jährigen ein großes Lob aus: „Filippo Mane hat das heute gut gemacht. Er hat die Zweikämpfe gesucht und die meisten auch gewonnen. Zum Schluss ist ihm die Kraft ausgegangen, da hat er einen Krampf bekommen.“








































