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·12. Juni 2026

Kehrtwende in Katalonien: Barça macht Deal mit Ferran Torres zur Chefsache

Artikelbild:Kehrtwende in Katalonien: Barça macht Deal mit Ferran Torres zur Chefsache

Wochenlang ließ der FC Barcelona Ferran Torres in der Vertragsfrage zappeln. Jetzt scheint sich der Wind zu drehen – und das hat einen konkreten Grund.

Barça hatte Ferran Torres (26, Vertrag bis 2027) in der Frage einer Vertragsverlängerung in den vergangenen Monaten hängen lassen. Die Devise lautete: abwarten. Andere Personalien sollten zuerst geklärt werden, der Fall Torres sollte er im Herbst angegangen werden. Doch nun haben die Verantwortlichen offenbar umgedacht.


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Barça wollte eigentlich warten

Wie Mundo Deportivo berichtet, hat sich der Klub dazu entschieden, Grundlagen für eine Vertragsverlängerung des spanischen Nationalspielers zu schaffen. Eigentlich wollte man die Personalie nach dem Vorbild von Frenkie de Jong (29, Vertrag bis 2029) handhaben, der erst im September 2025 verlängert hatte. Nun aber wird das Tempo angezogen – der Grund liegt nicht nur in Barcelona, sondern auch in Madrid.

Lewandowski und Alvarez verändern alles

Mit dem Abschied von Robert Lewandowski (37) hat Torres innerhalb des Kaders enorm an Gewicht gewonnen. Julián Álvarez (26, Vertrag bis 2030) von Atletico Madrid gilt als Wunschlösung im Sturm für das Lewandowski-Erbe. Dass der Argentinier aber tatsächlich im Camp Nou auflaufen wird, ist mehr als fraglich.

Hinzu kommt: Die Kaufoption für Marcus Rashford (28) wird Barça nicht ziehen, womit ein weiterer Kandidat wegfällt, den Barça-Coach Hansi Flick als Mittelstürmer aufbieten kann.

Wurde als Tausch-Kandidat gehandelt

Noch vor wenigen Wochen war Torres in der Gerüchteküche als Tauschmasse für Alessandro Bastoni (27) oder Álvarez im Gespräch. Ferran selbst soll daraufhin klargestellt haben, dass das mit ihn nicht zu machen ist. Seine Botschaft: Entweder verlängern – oder 2027 ablösefrei gehen. Offenbar haben die Blaugrana-Bosse die Nachricht verstanden.

Torres kam 2025/26 auf 47 Einsätze mit 20 Toren und drei Vorlagen. Konkrete Konditionen sind bislang nicht durchgesickert, doch Barça will die Gespräche nicht mehr auf den Herbst schieben. Offenbar will man im Camp Nou nicht riskieren, dass der einst 55 Millionen Euro teure Angreifer am Ende ablösefrei das Weite sucht.

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