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·12. April 2026

Kein Sieger im bayerischen Derby: 1860 und Jahn trennen sich 2:2

Artikelbild:Kein Sieger im bayerischen Derby: 1860 und Jahn trennen sich 2:2

Das späte Sonntagspiel des 33. Spieltages hatte ein rassiges bayerisches Derby zwischen 1860 München und Jahn Regensburg parat, das letztlich 2:2 endete. Die Löwen gingen zunächst in Führung, ehe Regensburg die Partie durch einen Doppelschlag drehte. Anschließend liefen die Münchner lange an und belohnten sich schließlich mit dem Ausgleich durch Doppelpacker Haugen.

Jahn-Doppelschlag vor der Pause

Nach der schmerzhaften 0:3-Pleite bei Energie Cottbus wechselte 1860-Coach Markus Kauczinski seine Startelf auf fünf Positionen. Faßmann, Rittmüller, Pfeifer, Althaus und Niederlechner durften anstelle von Schifferl, Danhof, Lippmann, Maier und Steinkötter beginnen. Auf der Gegenseite nahm Jahn-Coach Sascha Hildmann im Vergleich zum 1:0 gegen Aue zwei Wechsel vor: Bauer und Posselt rotierten für Hottmann und Schönfelder in die Startelf.


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Die Löwen legten mit viel Wut im Bauch los und kamen schon nach drei Minuten durch Althaus zum ersten gefährlichen Abschluss (3.). Regensburg meldete sich über Bauer das erste Mal an (8.). Es entwickelte sich eine temporeiche Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die über Volland (14.) und Althaus (19.) zu weiteren Abschlüssen kamen. Auf der Gegenseite fasste sich Eichinger kurz vor der Strafraumkante ein Herz. TSV-Keeper Dähne konnte den Abschluss gerade noch an den Pfosten lenken (22.). Weiter ging die wilde Fahrt mit einer guten Chance für SSV-Verteidiger Wurm (24.).

Auf der Gegenseite ließ Haugen nach einem Steckpass von Volland einen Gegenspieler aussteigen und schob die Kugel anschließend überlegt ins lange Eck – 1:0 für 1860 (29.). Die Gäste hatten in Person von Bauer die Großchance auf den Ausgleich, dieser jagte den Ball jedoch aus Nahdistanz über den Kasten (34.). Besser machte es einige Minuten später Mätzler, der einen Wurm-Freistoß mit dem Kopf ins Tor verlängerte (40.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst lenkte SSV-Keeper Gebhardt einen Reinthaler-Kopfball an die Latte – und im direkten Gegenzug traf Müller zum 2:1 für den Jahn (45+1.).

Haugen sorgt für den Ausgleich

Sechzig kam mit Schifferl anstelle des angeschlagenen Reinthalers aus der Kabine. Den Löwen war der Wille anzumerken, eine passende Antwort auf den Regensburger Doppelschlag vor der Pause zu liefern. Haugen schickte Niederlechner auf die Reise, der im Strafraum von Gebhardt abgeräumt wurde – Elfmeter und Gelb für den SSV-Keeper (53.). Jacobsen nahm sich dem Elfmeter an – und scheiterte an einer glänzenden Parade von Gebhardt. Den Nachschuss kratzte Wurm mit einer bockstarken Rettungsaktion von der Linie (55.)!

Ungeachtet des neuerlichen Rückschlags spielte 1860 weiterhin beherzt nach vorne. Doch weder der Schuss von Volland (62.) noch der Versuch von Althaus (64.) waren von Erfolg gekrönt. Regensburg fokussierte sich nun vor allem auf die Defensive und lauerte auf Umschaltmomente. Die Löwen liefen weiterhin unermüdlich an, agierten vor dem Tor aber meist zu umständlich. Anders in der 81. Minute, als Althaus mit einer mustergültigen Flanke Haugen fand, der zum 2:2 einköpfte!

In der Schlussphase drückte 1860 auf den Sieg, doch Schifferls Kopfball rauschte knapp am Tor vorbei (89.). Es war die letzte nennenswerte Chance dieser ereignisreichen Partie, sodass es beim 2:2-Unentschieden blieb. Die Löwen warten damit schon seit fünf Spielen auf einen Sieg und rutschen auf Platz acht ab, während Regensburg Zwölfter bleibt. Weiter geht es für 1860 am kommenden Samstag mit einer Auswärtspartie beim 1. FC Saarbrücken. Jahn Regensburg eröffnet den kommenden Spieltag im Freitagabendspiel gegen Alemannia Aachen.

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