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·26. Mai 2026
„Keine Einheit mehr“: Beim FC Bayern brodelt es gewaltig in der Chefetage

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·26. Mai 2026

Sportlich hat der FC Bayern mit Meisterschaft und DFB-Pokal eine herausragende Saison gekrönt. Hinter den Kulissen scheint beim Rekordmeister dennoch längst keine Ruhe eingekehrt zu sein. Statt Harmonie bestimmen offenbar weiterhin Spannungen und Machtkämpfe die Führungsetage an der Säbener Straße.
Wie der kicker berichtet, sei der FC Bayern „seit mehreren Monaten keine Einheit mehr“.
Das Fachmagazin hatte bereits in den vergangenen Monaten mehrfach über interne Spannungen berichtet – unter anderem auch über ein belastetes Verhältnis zwischen Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund.

Foto: IMAGO
Vor allem Max Eberl gerät intern offenbar zunehmend unter Druck. Insbesondere im Aufsichtsrat werde die Arbeit des 52-Jährigen kritisch hinterfragt.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte zuletzt durch Aussagen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Im Gespräch mit dem Spiegel erklärte Hoeneß, die Chancen auf eine Vertragsverlängerung Eberls über 2027 hinaus stünden aktuell lediglich bei „60 zu 40“.
Noch deutlicher wurde der Bayern-Patron bei der Frage nach bestehenden Zweifeln. „Da sind noch Zweifel. Ich möchte jetzt nicht in Details gehen, das überlasse ich dann unserer Diskussion im Aufsichtsrat“, sagte Hoeneß.
Dem Bericht zufolge soll die Zukunft von Eberl im Rahmen der nächsten Aufsichtsratssitzung im August intensiv diskutiert werden. Dann werde bewertet, „ob Max Eberl der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führen soll“, so Hoeneß weiter.
Nach Informationen der BILD gibt es innerhalb des Kontrollgremiums mehrere konkrete Kritikpunkte an Eberls Arbeit. Demnach werfen ihm Teile der Klubführung vor, bei Transfers zu schnell und teilweise zu voreilig zu handeln.
Zudem soll es mehrfach an ausreichender Abstimmung mit den einflussreichen Bayern-Granden gefehlt haben. Gerade bei wichtigen Personalentscheidungen wünschen sich die Verantwortlichen offenbar härtere Verhandlungen und mehr Einbindung in laufende Prozesse.
Neben der sportlichen Arbeit wird laut Bild auch Eberls Umgang mit internen Konflikten kritisch gesehen.
Demnach soll innerhalb der Führungsetage der Eindruck bestehen, dass der Sportvorstand Schwierigkeiten mit der traditionellen Streitkultur beim FC Bayern habe.
Zusätzlich sorgen wohl auch seine bewussten handyfreien Auszeiten intern immer wieder für Diskussionen. Der Sportvorstand selbst zeigte sich zuletzt durchaus überrascht von den öffentlichen Aussagen seines Ehrenpräsidenten.
Nach dem Pokalsieg sagte Eberl in der ARD: „Die Zweifel, die sind da – scheinbar. Sonst hätte er das nicht gesagt.“
Trotz des sportlichen Erfolgs bleibt die Zukunft des Bayern-Bosses damit weiterhin offen.
Klar ist: Der Double-Gewinn hat die Saison sportlich vergoldet – die Diskussionen um die Machtverhältnisse beim FC Bayern sind damit aber keineswegs beendet.







































