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·17. September 2026

„Keine endgültige Entscheidung“: So erklärt Klopp die Nichtberücksichtigungen

Artikelbild:„Keine endgültige Entscheidung“: So erklärt Klopp die Nichtberücksichtigungen

Jürgen Klopp sorgt mit seinem ersten DFB-Kader für einige Überraschungen. Mehrere etablierte Nationalspieler fehlen. Verschlossen ist die Tür aber für keinen der Ausgebooteten.

Jürgen Klopp hat seinen ersten Kader als Bundestrainer bekanntgegeben – und dabei trotz Rekordanzahl einige prominente Namen außen vor gelassen. Der neue Nationalcoach betont allerdings, dass für die Betroffenen noch längst nicht alle Türen geschlossen sind.


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Klopp will sich Optionen offenhalten

Bei seiner ersten Kadernominierung verzichtete Klopp unter anderem auf Deniz Undav, Leroy Sané, Leon Goretzka und Oliver Baumann. Auch die Stuttgarter Jamie Leweling und Angelo Stiller fehlen im Aufgebot für die kommenden Länderspiele.

Von einer dauerhaften Ausbootung will Klopp jedoch nichts wissen. „Es ist für praktisch keinen Spieler eine endgültige Entscheidung, sondern für den Moment“, erklärte der Bundestrainer auf der Pressekonferenz.

Gerade bei Spielern, die zuletzt nicht optimal in die Saison gestartet sind, möchte Klopp offenbar zunächst die weitere Entwicklung beobachten. „Ich wollte mich für vier Stürmer entscheiden und habe mich für den Moment für die anderen entschieden“, sagte er etwa mit Blick auf Undav. Der Stürmer habe zudem kleinere Probleme und sei noch nicht richtig in der Saison angekommen.

Auch Sané und Goretzka fehlen

Bei Sané verwies Klopp darauf, dass der Offensivspieler in dieser Saison noch nicht richtig Fuß gefasst habe. Mit dem ehemaligen Bayern-Star wolle er zudem noch persönlich sprechen.

Goretzka fehlt derweil wegen seiner Knieprobleme. Klopp stellte deshalb klar, dass ein Gespräch aktuell wenig Sinn ergeben würde, solange der Mittelfeldspieler verletzt ist. „Was sollen wir dann sprechen? Es muss ja auch Substanz geben in den Gesprächen und nicht einfach nur ein: Hi, wie geht's?", stellte der Trainer klar.

Bei Baumann fiel die Entscheidung dagegen zugunsten von Marc-André ter Stegen und der jüngeren Torhüter-Generation. Klopp betonte zugleich, dass er die Situation des Hoffenheimers nachvollziehen könne.

Auch für Undav, Leweling und Stiller gilt laut Klopp: Die aktuelle Nichtberücksichtigung ist keine Entscheidung für die Ewigkeit. Die Tür zur Nationalmannschaft bleibt damit grundsätzlich offen.

Die DFB-Kader im Überblick

Der Kader gegen die Niederlande und Griechenland:

  • Tor: Finn Dahmen (FC Augsburg), Alexander Nübel (Besiktas), Marc-André ter Stegen (Ajax Amsterdam)
  • Abwehr: Hennes Behrens (FC Augsburg), Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand), Nathaniel Brown (Bayern München), Max Rosenfelder (SC Freiburg), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Philipp Treu (SC Freiburg), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)
  • Mittelfeld: Nadiem Amiri (1. FSV Mainz 05), Bambasé Conté (TSG Hoffenheim), Yannik Engelhardt (SC Freiburg), Chris Führich (VfB Stuttgart), Serge Gnabry (Bayern München), Lennart Karl (Bayern München), Joshua Kimmich (Bayern München), Jamals Musiala (Bayern München), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Kevin Schade (FC Brentford), Anton Stach (Leeds United)
  • Angriff: Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt), Kai Havertz (FC Arsenal)

Der Kader gegen Serbien und Griechenland:

  • Tor: Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt), Finn Dahmen (FC Augsburg), Jonas Urbig (Bayern München)
  • Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Ridle Baku (RB Leipzig), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Malick Thiaw (Newcastle United)
  • Mittelfeld: Karim Adeyemi (FC Barcelona), Mika Baur (Celtic Glasgow), Tom Bischof (Bayern München), Saïd El Mala (1. FC Köln), Brajan Gruda (RB Leipzig), Vitaly Janelt (FC Brentford), Felix Keidel (SV Elversberg), Aleksandar Pavlović (Bayern München), Derry Scherhant (SC Freiburg), Florian Wirtz (FC Liverpool)
  • Angriff: Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt), Nick Woltemade (Juventus Turin)
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