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·17. September 2026
Sane, Undav und Co. nicht nominiert: Klopps klare Erklärung

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Jürgen Klopp hat seinen ersten Kader als Bundestrainer mit 44 Profis vorgestellt, darunter 16 Akteure ohne Länderspiel. Für Leroy Sané und Deniz Undav reichte es dabei nicht, der neue DFB-Chef lieferte für beide Personalien klare Begründungen.

Jürgen Klopp, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger im Gespräch beim WM-2026-Gruppenspiel zwischen Deutschland und Curaçao am 14. Juni 2026 im Houston Stadium. (Alexander Hassenstein / Getty Images)
Bei der Kader-Präsentation am Donnerstag in Frankfurt am Main stellte Klopp heraus, dass die Nominierungen keine endgültigen Urteile seien. Für nahezu alle Spieler bleibe der Weg zurück in die Nationalmannschaft offen.
Sané habe in dieser Spielzeit noch nicht die nötige Konstanz gefunden, erläuterte Klopp mit Blick auf den Türkei-Legionär. „Leroy hat in der Saison noch nicht wirklich Fuß gefasst“, sagte der Bundestrainer. Ein persönliches Gespräch mit dem Offensivspieler habe bislang noch nicht stattgefunden. „Ich werde mit ihm sicher noch sprechen.“ Allerdings nur dann, wenn es konkrete Punkte zu besprechen gebe.
Mit Deniz Undav führte Klopp dagegen bereits ein Gespräch. Dem Stuttgarter erklärte er unmittelbar, weshalb er bei diesem Aufgebot nicht berücksichtigt wurde. „Deniz hat bisher seine Probleme, er hat noch nicht so richtig in die Saison reingefunden. Ich wollte mich hier für vier Stürmer entscheiden und habe mich für die anderen entschieden – für den Moment.“
Damit ist die Tür für Undav nach Klopps Einschätzung keineswegs geschlossen. Der Angreifer könne sich ebenso wie andere nicht berücksichtigte Profis weiter für kommende Lehrgänge und Länderspiele empfehlen. Grundsätzlich gelte: „Für niemanden sei die Tür zu“, betonte der Bundestrainer.
Eine besondere Konstellation gibt es offenbar bei Oliver Baumann. Der Hoffenheimer erhielt von Klopp eine persönliche Erklärung, weil sich der Bundestrainer im Tor zunächst für Marc-André ter Stegen entschieden hat und dahinter bewusst auf jüngere Optionen setzt. „Beim Hoffenheimer ist es ganz einfach so, dass ich mich für Marc-André ter Stegen entschieden habe – und danach wollte ich die nächste Generation haben.“
Auch Leon Goretzka, der bei Aston Villa unter Vertrag steht, war kein Thema für den aktuellen Kader. Einen Austausch mit dem Mittelfeldspieler gab es laut Klopp noch nicht, allerdings sei Goretzka verletzt. Bei Jamie Leweling verwies der DFB-Chef auf dessen körperliche Probleme während der Weltmeisterschaft. Der Offensivmann sei dort „durch eine Verletzung nicht richtig rund gelaufen“ und benötige nun Zeit. „Hat er verstanden. Also ist ja auch nachvollziehbar.“
Klopp berichtete, dass seine Entscheidungen bei den meisten Betroffenen auf Verständnis gestoßen seien. „So weit das möglich war und sie das eingefordert haben, haben sie auch ein Feedback bekommen darüber, wieso, weshalb. Also was fehlt.“ Der Nationalcoach führte nach eigenen Angaben „über 50, 60 Telefonate“.
Dass nicht jeder Kandidat einen Anruf erhalten habe, begründete Klopp mit dem Anspruch an die Gespräche. „Da muss ja auch Substanz sein in den Telefonaten. Einfach nur, hi, hier bin ich, wie geht’s?“ Dafür habe ihm die Motivation gefehlt. „Wenn es was zu reden gibt, werden wir reden.“ Das gelte auch für Sané.







































