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·14. September 2026
"Keine Hauruck-Aktion": Verzichtet RWE auf Nachverpflichtungen?

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Mit Max Geschwill und Tony Menzel fallen bei Rot-Weiss Essen zwei Stammspieler länger aus. Entsprechend war im Umfeld zuletzt darüber diskutiert worden, ob RWE womöglich nochmal auf dem Transfermarkt aktiv wird und einen vereinslosen Spieler verpflichtet. Denkbar jedoch, dass es bei dem aktuellen Kader bis zur Winterpause bleibt.
José Enrique Ríos Alonso für Geschwill und Noah Pesch für Menzel: So baute Trainer Uwe Koschinat seine Startelf im Spiel gegen die Würzburger Kickers nach dem doppelten Verletzungspech um. Während Rios Alonso erstmals in dieser Saison zum Einsatz kam, rückte Pesch von der linken Außenbahn ins Zentrum. Die frei gewordene Position in der Offensive übernahm wiederum Aiman Dardari, der gegen Köln zuvor nicht mal im Kader stand.
Für Pesch war die Rolle im defensiven Mittelfeld zwar ungewohnt, dennoch betonte Sportdirektor Christian Flüthmann im Halbzeit-Interview bei "MagentaSport", dass es sich dabei nicht um eine Improvisation gehandelt habe. "Wir haben Alternativen und planen das auch gut durch."
Dass RWE mit nur 25 Spielern über den kleinsten Kader der 3. Liga verfügt, sei den Verantwortlichen bewusst, betonte Flüthmann. Zwar räumte er ein, dass langfristige Ausfälle grundsätzlich einkalkuliert werden müssten, sagte aber auch: "Wir können es kompensieren und haben es bis jetzt auch gut kompensiert." Es sei keine Frage der Qualität.
Gleichzeitig beobachte RWE "natürlich immer den Markt", so der 44-Jährige, "aber zu diesem Zeitpunkt muss man sich ganz sicher sein. Die Mannschaft findet sich, die kennt sich und mag sich. Sie wird mehr und mehr ein Team. Deswegen gucken wir, was möglich ist und machen keine Hauruck-Aktion." Worte, die nicht danach klingen, als würde RWE kurzfristig nochmal tätig werden. Zumal auch Bätzner die Rolle von Menzel im defensiven Mittelfeld übernehmen könnte. Weitere Ausfälle würden die personellen Optionen allerdings zusätzlich einschränken.







































