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·30. November 2025
Keine Zukunft bei Bayern? Chelsea bleibt hart bei Nicolas Jackson

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·30. November 2025

Nicolas Jackson läuft seit dem Sommer leihweise für den FC Bayern auf, doch ob der 24-Jährige auch langfristig an der Isar bleibt, ist derzeit fraglicher denn je. Nach einem Bericht von The Athletic verweigert der FC Chelsea kategorisch jede Art von Preisnachlass – und erschwert dem deutschen Rekordmeister damit eine mögliche Festverpflichtung deutlich.
Bereits die Modalität des Deals machte klar, wie teuer ein dauerhafter Verbleib werden könnte. Für 16,5 Millionen Euro Leihgebühr kam Jackson am Deadline Day nach München, dazu wurde eine Kaufpflicht über 65 Millionen Euro integriert – allerdings nur unter klar definierten Bedingungen. Uli Hoeneß legte diese kurz danach offen: „Er muss 40 Spiele von Anfang an machen – die macht er nie.“ Eine Prognose, die sich nun bestätigt hat.
Inzwischen steht fest, dass Jackson in Bundesliga und Champions League nur noch auf maximal 38 Spiele mit mindestens 45 Minuten Einsatzzeit kommen kann. Die Kaufpflicht greift damit nicht mehr. Anders sieht es mit der Kaufoption aus: Sie erlaubt es dem FC Bayern, Jackson unabhängig davon für 65 Millionen Euro fest zu verpflichten.
Genau dieser Betrag bringt die Verantwortlichen ins Grübeln – und führt direkt zum Konflikt mit Chelsea. Denn während Bayern laut mehreren Medien grundsätzlich offen wäre, Jackson zu halten, aber nur zu einem realistischen Marktpreis, denken die Blues gar nicht daran, über den Betrag zu verhandeln. The Athletic berichtet, dass Chelsea „kategorisch“ ausschließt, die Summe auch nur zu reduzieren.
Der Hintergrund: Jackson steht weiterhin bei mehreren Premier-League-Klubs hoch im Kurs. Everton und Newcastle United sollen bereits im Sommer Interesse gezeigt haben und bleiben dran. Für Chelsea ein perfektes Druckmittel.

Foto: IMAGO/DeFodi Images
Aus Münchner Sicht ist Jacksons Zwischenfazit ambivalent. Seine Zahlen sind solide: 15 Einsätze, sechs direkte Torbeteiligungen, im Schnitt alle 77 Minuten ein Scorerpunkt. Damit ist er effizienter als manch etablierter Offensivspieler im Kader – Serge Gnabry etwa benötigt im Schnitt 105 Minuten pro Tor oder Assist.
Doch die Rolle bleibt klar definiert: Jackson ist Backup hinter Harry Kane. Nur fünfmal stand er bisher in der Startelf. Anpassungsprobleme nach seiner späten Ankunft sind nachvollziehbar, dennoch ist der Senegalese weit von einem Status als unverzichtbare Stammkraft entfernt.
Vincent Kompany schätzt Jacksons Profil und äußerte mehrfach sein Vertrauen – doch der Trainer weiß auch, dass 65 Millionen Euro eine Kategorie sind, in der Bayern derzeit nicht investieren möchte, solange keine klare Startelf-Perspektive besteht.
Dass Chelsea von seiner Forderung nicht abrückt, macht eine Verlängerung des Bayern-Abenteuers zunehmend unwahrscheinlich. Die Münchner wollen wirtschaftlich vernünftig handeln, der Marktwert liegt aktuell bei rund 50 Millionen Euro – und selbst diese Summe wäre für einen Backup nicht leicht zu rechtfertigen.
Klar ist: Jackson bleibt bis Saisonende eine Option für Kompanys Offensive. Ob er darüber hinaus ein Thema bleibt, entscheidet sich allein über die Bereitschaft Chelseas – und die scheint derzeit nicht vorhanden zu sein.









































