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Moritz Oppermann·30. November 2025

Trainer ist stinksauer! Verspielen diese Juwele gerade ihre Buli-Zukunft?

Artikelbild:Trainer ist stinksauer! Verspielen diese Juwele gerade ihre Buli-Zukunft?

"Am Ende müssen wir natürlich auch über Spieler sprechen, die reinkamen und keine Eigenwerbung für mehr Einsatzzeiten betrieben haben", erklärte ein sichtlich angefressener Dino Toppmöller nach Frankfurts jüngstem 4:3-Auswärtssieg gegen den FC Köln.

Zum wiederholten Male zeigten Eintrachts Elye Wahi und Jean-Mattéo Bahoya sich von ihrer schlechteren Seite. Sind sie gerade vielleicht sogar dabei, ihre Bundesliga-Zukunft zu verspielen?


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Wahi könnte zumindest ab dem Winter einen ziemlichen Karriere-Knick erleben. Wie die 'Bild' berichtet, habe Toppmöller das Vertrauen in den 22-Jährigen verloren. Sportvorstand Markus Krösche betonte zudem, dass die Hessen im Winter wohl mindestens einen neuen Stürmer verpflichten wollen. Für Wahi scheint da kein Platz mehr zu sein.

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📸 Alex Grimm - 2025 Getty Images

Der Franzose betreibt seit seinem Winterwechsel im Januar 2025 allerdings auch null Eigenwerbung. Nachdem die SGE stolze 26 Millionen für ihn hinblätterte, sammelte er mehr Gelbe Karten (zwei), als er Tore erzielte (eins). Auch sein Marktwert sank, laut 'Transfermarkt.de', seit seinem Wechsel von Marseile von 25 Millionen auf 18 Millionen Euro. Gar kein gutes Zeichen in dem Fußballer-Alter.

Sollte der Stürmer bis zur Winterpause nicht endlich zünden, wird die Eintracht ein ziemliches Transferminus einstreichen – und Wahi wahrscheinlich nicht mehr so schnell bei einem Champions-League-Klub unterkommen. Wo wir schon beim Thema Champions League sind.

Die Königsklasse überzeugte auch Jean-Mattéo Bahoya im Sommer, bei der Eintracht zu bleiben, wie er gegenüber 'L'Équipe' betonte: "Ich möchte eine großartige Saison spielen und in der Champions League antreten."

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Seinen Worten ließ der 20-Jährige, der im Januar 2024 für acht Millionen aus Angers zur Eintracht kam, zum Saisonstart auch direkt Taten folgen. Zusammen mit Can Uzun zerpflückte er Werder Bremen in alle Einzelteile und erzielte seinen ersten Bundesliga-Doppelpack. Und dann?

Dann ging es stetig bergab. In neun Liga-, vier CL- und einem Pokalspiel folgte lediglich ein weiterer Assist. Während sich der gleichaltrige Uzun nach dem Auftakt gegen Bremen als klarer Stammspieler etablierte, landete Bahoya ab dem siebten Spieltag auf der Bank. Das wird auch Liverpool nicht entgangen sein.

Die Reds hatten laut englischen Medienberichten noch im Oktober nach dem Flügelspieler erkundigt – sogar ein Wintertransfer stand im Raum. Vor allem seine hohe Geschwindigkeit und dazu starke Technik habe die Reds auf Bahoya aufmerksam gemacht, hieß es. Spätestens nach den mahnenden Worten Toppmöllers scheint ein baldiger Schritt in die Premier League jedoch aktuell ziemlich unwahrscheinlich.

Dennoch sollte sich Bahoya weniger Gedanken um seine Buli-Zukunft machen müssen als Wahi. Die Eintracht wird dem 20-Jährigen, der noch bis 2029 Vertrag hat, wohl noch mindestens bis zum Sommer Zeit geben, um seine sportliche Zukunft ins Positive zu lenken.

Zum einen, weil er in dieser Saison zumindest anfangs bereits seine Fähigkeiten unter Beweis stellte. Zum anderen, weil sich die Hessen – ähnlich wie zuletzt bei Hugo Ekitiké – vom französischen Top-Talent in Zukunft hohe Transfereinnahmen erhoffen. Dafür muss Bahoya jedoch noch viel, viel mehr Eigenwerbung betreiben.


📸 DANIEL ROLAND - AFP or licensors

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