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·12. Mai 2026
Kiel-Abschied – Folgt jetzt das frühzeitige Karriereende?

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Patrick Erras wurde am Wochenende von Holstein Kiel verabschiedet. Nach seiner schwerwiegenden Gehirnerschütterung droht dem 31-Jährigen jetzt das vorzeitige Karriereende.
Am vergangenen Wochenende wurde Patrick Erras gemeinsam mit anderen Spielern vor dem Kieler Publikum verabschiedet. Für den Abwehrspieler geht das Kapitel Holstein nach fünf Jahren zu Ende. Zur Saison 2021/22 wechselte Erras vom SV Werder Bremen nach Kiel und war wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die sensationell den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Seit Ende November 2024 stand Erras jedoch nicht mehr für Holstein auf dem Platz.
Der Innenverteidiger ging als Stammspieler in die Saison 2024/25. Am dritten Spieltag zog sich Erras bei der 1:6-Niederlage gegen den FC Bayern München eine Gehirnerschütterung zu. Nach einer kurzen Pause stand Erras zwei Wochen später wieder auf dem Platz. Wenige Wochen später zog sich der inzwischen 31-Jährige im Training eine weitere Gehirnerschütterung zu – dieses Mal jedoch eine Gehirnerschütterung, die seine Karriere nachhaltig beeinflussen wird.
Im Training bekam Erras einen Ball vor den Kopf. Seit diesem Trainingsunfall hat Erras kein Spiel mehr machen können und leidet auch heutzutage noch von den Nachwehen der Gehirnerschütterung: „Ich habe seit der Gehirnerschütterung – im Dezember 2024 war es ja, schon eine lange Zeit her – immer noch Probleme, sodass ich seitdem nicht auf dem Platz stehen konnte und immer noch damit zu kämpfen habe.“
Seit nun mehr als 18 Monaten konnte der Ex-Nürnberg-Profi keine Minute mehr auf dem Platz verbringen. Inzwischen hat sich Erras mit seinem Schicksal abgefunden, auch wenn die Verabschiedung von den Kieler-Fans sichtbar emotional war: „Das Ziel Nummer eins von jedem Fußballer ist, auf dem Platz zu stehen. Wenn man es nicht schafft oder es gesundheitlich nicht möglich ist, wieder zurückzukehren, ist es natürlich nicht immer so einfach. Mittlerweile habe ich schon einen besseren Weg gefunden, damit umzugehen. Wenn es nicht anders geht, dann geht es nicht anders. So muss man Wege finden, um das am besten zu lösen und damit umzugehen.“
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